Im Rahmen der Speyerer Städtepatenschaft mit dem Rusizi-Distrikt in Ruanda wurden elf ruandesische Schüler und ihre Betreuer von Oberbürgermeister Hansjörg Eger im Rathaus begrüßt.
Nach dem ersten Wochenende in den Familien wurden die Schüler gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern zunächst im Gymnasium am Kaiserdom empfangen, bevor Oberbürgermeister Eger sie im historischen Trausaal im Rathaus in Speyer willkommen hieß. Als kleines Begrüßungsgeschenk überreichte Eger jedem ruandesischen Gast persönlich einen Anstecker mit dem Logo der Stadt Speyer.
Der Leiter der ruandesischen Gäste, Joseph Bandorayingwe, bedankte sich für die Gastfreundschaft und den herzlich Empfang in Speyer und lud die deutschen Gäste auf einen Gegenbesuch in Ruanda ein. Der Oberbürgermeister erwiderte darauf, dass er hoffe, dass er bald die Möglichkeit habe, sich selber ein Eindruck von der ruandesischen Partnergegend zu verschaffen.
Bei Getränken und Brezeln aus Speyer, die bei diesem Empfang natürlich nicht fehlen durften, gab es im Anschluss die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen und bereits die ersten Eindrücke auszutauschen. Vor einem gemeinsamen Mittagessen stand für die Schüler noch eine Stadtführung an, um die Stadt Speyer und ihrer etwas mehr als 2000 Jahre alte Geschichte besser kennenzulernen.
In den nächsten Tagen steht einiges auf dem Programm der Gäste aus Afrika: Neben einem Besuch des Karlsruher Zoos und der Altstadt von Heidelberg bleibt allerdings noch genug freie Zeit, um den Alltag der deutschen Gastfamilien kennenzulernen und am Unterricht des Kaiserdomgymnasiums teilzunehmen.
Im Jahr 1982 beschloss Speyer eine Patenschaft für die südruandische Gemeinde Karengera zu übernehmen und gründete den „Freundeskreis Ruanda“. Nach einer Kommunalreform in Ruanda entstand 2001 daraus die heutige Patenschaft mit dem District Ruzisi, aus der die Schüler stammen, die seit Samstag in Speyer zu Besuch sind. Jährlich findet im Rahmen dieser Städtepatenschaft eine Jugendbegegnung zwischen Schülern des Kaiserdomgymnasiums und dem Collège de Nkanka statt. (red)

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