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Berlin – Im Streit um die geplante Grundsteuerreform hat der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, gefordert, dass die Grundsteuer künftig nicht mehr auf die Mietnebenkosten aufgeschlagen werden darf.
„Die Grundsteuer soll künftig allein vom Eigentümer getragen werden“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“. Eigentum verpflichte. „Zu diesem wichtigen Prinzip im Grundgesetz sollte sich auch die CSU bekennen können“, so der SPD-Politiker weiter.
Damit reagierte Schneider auf Äußerungen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der vor steigenden Mieten durch eine höhere Grundsteuer gewarnt hatte.
Die SPD will neben der Grundsteuerreform die Betriebskostenverordnung ändern und darin die Umlage der Grundsteuer auf die Mieten untersagen. „Das wäre eine nennenswerte Entlastung für alle Mieter in Deutschland“, sagte Schneider. (dts Nachrichtenagentur)

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Dann wird die Grundsteuer eben auf die Miete mit draufgeschlagen, was widerum zu einer Mieterhöhung führt.
Was bringt es mir, wenn ich als Privatperson eine Wohnung vermiete und unterm Strich noch draufzahlen muss… In den meisten Fällen muss ja schließlich auch die Wohnung abbezahlt werden.
Vermieter sind in der Regel kein Sozialamt, dann steigt die Miete eben um den entsprechenden Betrag der Grundsteuer an.
Verbieten, regulieren, besteuern, neue Gesetze und noch mehr Bürokratie – was anderes können die Spezialdemokraten nicht.
Natürlich wird jeder Vermieter Mittel und Wege finden, zu seinem Geld zu kommen. Im schlimmsten Fall lässt er sein Eigentum verkommen. Dann schaut es hier architektonisch bald aus wie in der Endphase der DDR. Die allgemeine Stimmung in Buntland würde dann endlich auch eine optische Entsprechung finden.
Mieter werden mit oder ohne Grundsteueranteil über den Tisch gezogen.
Dubiose Abrechnungsunternehmen und entsprechende Hausverwaltungen verdienen sich eine goldene Nase an den Eigentümern und Mietern.
Die Regierung sieht hierbei seit Jahren zu und unternimmt nichts.
Ich gebe Ihnen weitestgehend recht. Aber bei der ganzen sache sollte man differenzieren, zwischen den von Ihnen genanten Abrechnungsunternehmen und Hausverwaltungsfirmen, die im großen Stil Wohnungen bauen und verwalten und dem kleinen Privatvermieter, der sich ne Wohnung gekauft hat um später mal seine Rente aufzubessern.
Letztere sind z.T. ebenso die dummen, wenns um ihre Rechte geht. Bei entsprechenden Mietern die die Wohnung verkommen lassen oder auch Mietnomaden gibt es keine rechtliche Handhabe die den Vermieter unterstützen.