
Künftig sollen der Vermieter bzw. der Verkäufer als Leistungsnehmer die meist ca. 3 Prozent Maklergebühren bezahlen. (Foto: dts Nachrichtenagentur)
Hamburg. Hamburg kann mit einer breiten Mehrheit für eine Bundesratsinitiative zur Neureglung der Maklergebühren rechnen.
Demnach zeigen sich die Bundesländer Bremen, Schleswig-Holstein, Berlin, Baden-Württemberg und Brandenburg aufgeschlossen für den Vorschlag, künftig Vermieter und nicht Mieter die Maklerkosten zahlen zu lassen. „Wenn das für Wohnungssuchende tatsächlich die Kosten reduziert, könnte Berlin die Initiative unterstützen“, sagte eine Sprecherin der Berliner Stadtentwicklungsbehörde zu „Bild“. „Wer den Makler bestellt, der bezahlt ihn auch: Das ist ein faires Prinzip“, sagte auch NRW-Wohnungsminister Michael Groschek (SPD)
Aus Schleswig-Holstein heißt es dazu: „Im Grundsatz ist die Zielrichtung der geplanten Änderung zu begrüßen.“ Im ersten Quartal 2013 will Hamburg die Initiative in den Bundesrat einbringen, bis dahin versucht Hamburg, die Zustimmung möglichst vieler anderer Länder zu gewinnen. Nordrhein-Westfalen hat seine Unterstützung bereits zugesagt.(dts Nachrichtenagentur)

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