
Dr. Hannes Kopf (SPD): „Die Verkehrsberuhigung in der Schneiderstraße bisher wenig effektiv“.
Foto: red
Landau. Dr. Hannes Kopf (SPD-Stadtratsfraktion Landau) hat in einem Brief an OB Schlimmer einen Antrag für die nächste Bauauschuss-Sitzung gestellt. Sie betrifft verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Schneiderstraße.
Hier der Wortlaut:
„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
in der Stadtratssitzung vom 15. Dezember 2009 fand ein Antrag im Namen der SPD-Stadtratsfraktion mit folgendem Wortlaut eine Mehrheit:
„Für verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Queichheimer Schneiderstraße werden 20.000 Euro im Haushalt 2010 bereitgestellt.“
In der Folge wurden auch verkehrsberuhigende bauliche Maßnahmen veranlasst. Allerdings waren wir damals enttäuscht darüber, dass die konkrete Ausführung der Maßnahmen nicht in den städtischen Gremien abgestimmt wurde.
Nachdem die baulichen Maßnahmen in der Schneiderstraße sich nach unserem Eindruck als wenig effektiv erwiesen haben und aufgrund technischen Defekts abgebaut wurden, bietet sich nun die Gelegenheit, über die konkrete Ausführung der verkehrsberuhigenden Maßnahmen neu nachzudenken. Handlungsbedarf besteht nach wie vor: Die Anwohner der Schneiderstraße beklagen seit vielen Jahren zu Recht, dass die bauliche Ausgestaltung dieser Straße viele Verkehrsteilnehmer zu nicht verkehrsgerechter Fahrweise verleitet. Für die Schneiderstraße gilt seit langer Zeit Tempo 30 ohne dass dies für den Autofahrer durch die bauliche Ausgestaltung kenntlich gemacht wurde.
Im Namen der SPD-Fraktion beantragen wir, das Thema „verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Schneiderstraße“ auf die Tagesordnung der kommenden Bauausschuss-Sitzung zu setzen und auch den Arbeitskreis Verkehr mit dieser Frage zu befassen. Gehör finden sollte in diesem Zusammenhang zudem der Queichheimer Ortsbeirat.
Unseres Erachtens sollten technische Lösungen geprüft werden, die andernorts bzw. im europäischen Ausland gute Ergebnisse bringen (wie z.B. „Drempel“ in den Niederlanden).“ (red)

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