Berlin – Die gefragtesten Akademiker auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind 2015
die Absolventen von Fächern wie Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit.
Sie werden für die Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen gebraucht. Parallel zur Entwicklung der Flüchtlingszahlen sind die Engpässe bei sozialen Berufen von Januar bis Dezember 2015 kontinuierlich gestiegen.
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft, die der Wochenzeitung „Die Zeit“ exklusiv vorliegt.
„Die klassische Ordnung der Engpassberufe wurde 2015 auf den Kopf gestellt“, so Oliver Koppel, Arbeitsmarktforscher beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. „Durch die Zuwanderung der Flüchtlinge sind bei den sozialen Expertenberufen viele neue Stellen entstanden.“ (dts Nachrichtenagentur)
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…das sind die Vorboten des wirtschaftlichen Niedergangs einer ehemals leistungsorientierten Industrienation. Wertschöpfung ade.
Mit wäre es auch lieber, es würden mehr technisch/naturwissenschaftliche und handwerkliche Stellen benötigt, als im kostenintensiven Sozialbereich. Das ist definitiv die falsche Richtung, wenn wir unseren Wohlstand beibehalten wollen. Wer im Alter soziale Leistungen in Anspruch nehmen muss, wird dies zunehmend mit schrumpfendem Vermögen bezahlen müssen. Mir scheint, so will es der Staat und die damit eingeschlagene Entwicklung. Aber dafür brauchen wir dann keine Sozialsicherungssysteme, in die wir zwangsläufig ein Arbeitsleben lang einbezahlt haben, wenn wir es zum Ende hin vermehrt doch wieder selbst bezahlen müssen. Es ist eine modernere Art der Enteignung von Volksvermögen.