Montag 12.Oktober 2026

So gestaltet man den Garten Bienen-freundlich

5. Juli 2025 | Kategorie: Freizeit & Hobby, Garten, Ratgeber

Quelle: pixabay.com

Spricht man von den fleißigen Bienen, dann trifft dies auf die kleinen Nutzinsekten zu 100 Prozent zu. Sie fliegen in den Sommermonaten von einer Blüte zur anderen, nur um den für sie so wichtigen Nektar zu gelangen.

Dabei verrichten sie eine für ungemeine und unverzichtbare Arbeit. Sie tragen die Pollen der einzelnen Blüten von A nach B und bestäuben auf diese Weise die Blüten anderer Sträucher und Bäume. Wir sprechen in der Regel dann von den klassischen Honigbienen, doch es gibt noch so unendlich viele verschiedene Bienenarten, die allein in unseren Gefilden umherschwirren.

Doch damit sie auch genügend Nahrung ergattern und die Bestäubung vornehmen können, benötigen sie eine Vielfalt an unterschiedlichen Blüten und Blumen. Jetzt kommen wir als Menschen in die Pflicht. Denn so kann man beispielsweise als Gartenbesitzer allein schon  unglaublich viel dazu beitragen den Garten Bienen-freundlich zu gestalten und dass es den Bienen gut geht. Denn Fakt ist, dass viele Bienenarten derzeit vor dem Aus stehen.

Es gibt viele Bienenarten

Wir kennen, oder sprechen im Prinzip meist von der Honigbiene. Sie ist mit ihrem plüschigen, gestreiften Fell leicht erkennbar und wenn sie mit den Pollen-Paketen an den Beinen losfliegt, sieht sie zudem ungemein witzig aus. Zu Lachen hat die Biene aber heute nicht mehr viel, denn sie muss ganz schön weite Strecken hinterlegen, um überhaupt noch genügend Nahrung für ihr Volk sammeln zu können.

Es gibt rund 20.000 bisher bekannte Bienenarten, die sich teils optisch kaum von unseren Honigbienen unterscheiden. Letztere ist allerdings auch die einzige, die sich im Zuge der Entwicklung und Zeit je domestizieren ließ. Alle anderen werden in der Summe als Hummeln bezeichnet.

Dem Bienensterben vorbeugen

Viele verschiedene Blumen im  Garten zu haben heißt noch lange nicht, dass diese auch ideal für Bienen und Hummeln sind. Denn sie bevorzugen zum Teil ganz bestimmte Blumen und Kräuter, deren Nektar sie einfach lieben und von dem sie sich nahezu magisch angezogen fühlen.

Damit also im Sommer ein Reges Treiben im Garten stattfindet, müssen wir für Bienen freundliche Pflanzen einsetzen. Hier gibt es eine gigantische Vielfalt. Wer noch mehr dazu beitragen möchte, dass die Bienen nicht geschädigt, oder gar dezimiert werden, kann auch dazu übergehen sich als Hobbyimker tatkräftig einzubringen.

Das Gute daran ist, dass man am Ende zudem dann auch noch das süße und kostbare Elixier ernten und genießen kann. Input über das Wie und Was man als Imker benötigt, erfährt man mitunter bei https://www.imkereibedarf-muhr.de/ im Netz.

Den Bienen helfen

Das Bienensterben, welches sich in den vergangenen Jahren abzeichnete, trifft Bienen und auch Hummeln schwer. So hat man festgestellt, dass im Süden Deutschlands, in Bayern, noch vor einigen Jahren über 500 verschiedene Arten heimisch waren und allein 40 davon nicht mehr existieren.

Mittlerweile stehen 64 Prozent aller heimischen Wildbienenarten auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Es ist also an der Zeit, dass wir uns so gut es geht für sie einsetzen und dementsprechend unsere Gärten und Vorgärten bestücken.

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