Berlin – CSU-Chef Horst Seehofer hat einen Zeitplan zur Klärung offener Personalfragen in seiner Partei vorgelegt.
„Sobald die Sondierungsphase vorbei ist, werde ich ein bis zwei Tage nachdenken und dann klar sagen, welche Formation ich mir vorstelle“, sagte Seehofer dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Bei dieser Gelegenheit werde er auch auf das „Kesseltreiben“ eingehen, welches seit der Bundestagswahl gegen ihn betrieben werde.
Er erinnerte daran, dass bei einem Treffen mit früheren CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten ihn alle einmütig gebeten hätten, nicht von Bord zu gehen. Seehofer beschwor die möglichen Folgen für die CSU, sollte die sich im Bundestag abgebildete Veränderung im Parteiensystem auch vor Bayern nicht Halt machen.
Bei einer jüngsten Umfrage des Institutes GMS für den TV-Sender Sat.1 habe ihn „am meisten die Zahl alarmiert, dass 60 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass die CSU ihre absolute Mehrheit nicht verteidigen kann“. Seehofer sagte in diesem Zusammenhang, auf diese „gefährliche Lage“ gebe es für ihn nur eine Antwort: „Meine Vorstellung ist immer die von einem Team.“(dts Nachrichtenagentur)

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