Berlin – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich nach seiner „Neger“-Äußerung in der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ gerechtfertigt.
Was ist passiert? Thema der Sendung war „Flüchtlinge“. Focus-Chefredakteur Ulrich Reitz sprach über Erfolgsgeschichten von Einwanderern.
Herrmann dazu: „Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat.“ Auch beim FC Bayern gebe es jede Menge Spieler mit schwarzer Hautfarbe, das fänden die Fans des Vereins auch gut.
Blanco ist übrigens Ehrenmitglied der CSU. Die Partei ehrte damit sein künstlerisches Werk.
Diese Äußerung hatte noch am selben Abend für einen riesigen Shitstorm im Netz gesorgt.
Hermrmann verteidigte sich am Tag danach: In der Talkshow sei ein Bürger, der offensichtlich aus Bayern stamme, in einem Einspieler gezeigt worden, der das Wort verwendet habe, so Herrmann.
„Und darauf habe ich dann spontan – ich verwende dieses Wort selbst sonst nie – gesagt, man sollte sich vielleicht bewusst machen, dass es auch wunderbare `Neger` gibt.“
Seine Aussage sei gewesen, dass es „wunderbare Menschen mit anderer Hautfarbe in unserem Land“ gebe, sagte Herrmann.
(cli/dts Nachrichtenagentur)

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