Rom – Zwei Monate nach der Parlamentswahl in Italien ist die Regierungsbildung gescheitert.
Staatspräsident Sergio Mattarella schlug am Montag eine „neutrale“ Regierung für den Zeitraum bis Dezember vor. Dann soll es Neuwahlen geben. Bei den Wahlen am 4. März war die sogenannte Fünf-Sterne-Bewegung von Beppe Grillo mit ihrem Spitzenkandidaten Luigi Di Maio stärkste Einzelpartei geworden.
Zuletzt war eine Koalition mit der rechtspopulistischen Lega als einzige Option übrig geblieben. Lega-Chef Matteo Salvini hatte die Offerte aber nicht angenommen und stattdessen ein Mitte-Rechts-Bündnis unter Beteiligung der Forza Italia von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi favorisiert.
Dabei wollte die Fünf-Sterne-Bewegung wiederum nicht mitmachen. (dts Nachrichtenagentur)

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