Hessen/Pfalz – Nach dem Unfall mit einem Reisebus auf der A4 in der Nähe der hessischen Stadt Bad Hersfeld ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens vier angestiegen.
Über 40 Menschen wurden verletzt. Die Autobahn war über Stunden voll gesperrt. Fünf Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
Die genaue Unfallursache war zunächst ungeklärt. Der Bus hatte sich offenbar überschlagen, war aber wieder auf den Rädern zum Stehen gekommen.
Laut Polizeibericht hat sich der Unfall dadurch ereignet, dass ein PKW – Fahrer mit seinem PKW auf der linken Fahrspur Richtung Bad Hersfeld ins Schleudern geriet und gegen den Reisebus prallte. Der
Bus kam dadurch nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und stürzte eine Böschung hinab.
Mit großer Betroffenheit hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf die Nachricht vom schweren Busunglück in Nordhessen reagiert. Die Ministerpräsidentin ist in ständigem Kontakt mit dem Lagezentrum des rheinland-pfälzischen Innenministeriums und lässt sich fortlaufend informieren. Ihre Gedanken seien bei den Betroffenen und ihren Angehörigen.
Große Bestürzung herrscht natürlich auch bei dem Reiseunternehmen Palatina aus Hanhofen bei Speyer. Palatina hatte den Bus einer Calwer Firma gemietet. Das Ziel zweier Busse war Leipzig, dort wollten die Senioren ins neue Jahr hinein feiern.
„Mit großem Bedauern haben wir heute Vormittag erfahren, dass einer unserer Reisebusse auf der A 4 zwischen Kirchheim und Bad Hersfeld verunglückte“, so Geschäftsführerin Mathilde Nuber zu dem Unglück.
„Den Betroffenen und ihren Angehörigen sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl aus.“ Das Unternehmen hat die Notfallnummer 0661-1051371 für Angehörige auf seiner Homepage veröffentlicht.
Der Reiseveranstalter erklärt, dass sich in dem verunglückten Bus 44 Fahrgäste befunden haben, die fast ausschließlich aus der Pfalz stammen. Die Passagiere des verunglückten Busses waren am Landauer Hauptbahnhof und in Ludwigshafen zugestiegen, der „Schwesterbus“, der ebenfalls nach Leipzig fuhr, hatte Passagiere aus dem Kurpfälzer Raum an Bord. Offensichtlich hatten diese das Unglück mitverfolgen müssen. (dts Nachrichtenagentur/desa/mrlp)

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