Dienstag, 26. Januar 2021

ORF-Moderator Wolf nach FPÖ-Attacken besorgt um Pressefreiheit

2. Mai 2019 | Kategorie: Nachrichten, Politik Ausland

Foto: dts Nachrichtenagentur

Wien  – Mit Blick auf die Attacken der FPÖ auf seine Person hat sich der Moderator des Österreichischen Rundfunks (ORF), Armin Wolf, besorgt über die Pressefreiheit geäußert.

„Dass eine Regierungspartei den öffentlich-rechtlichen Rundfunk unter staatliche Kontrolle bekommen will, hätte ich vor ein paar Jahren noch nicht für möglich gehalten“, sagte Wolf der „Welt“. Zudem würden Journalisten „persönlich angeklagt und nicht die Medien, für die sie schreiben“.

Wolf ist einer der bekanntesten Journalisten in Österreich. In der vergangenen Woche wurde der Moderator von Seiten der FPÖ attackiert. Wolf hatte in seiner Sendung den Europa-Spitzenkandidaten der FPÖ, Harald Vilimsky, interviewt und dabei einen Cartoon der FPÖ-Jugendorganisation mit Abbildungen im nationalsozialistischen „Stürmer“ verglichen. Vilimsky drohte daraufhin mit „Folgen“. Der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrats, FPÖ-Mitglied Norbert Steger, riet Wolf zu einer beruflichen Auszeit.

Die Kritik der FPÖ an seiner Interviewführung wies er als unberechtigt zurück. „Wer immer mich als `inquisitorischen Frager` bezeichnet, soll bitte nachlesen, was die Inquisition war“, so der ORF-Moderator weiter. Was er mache, „polarisiert, doch meine Art der Interviewführung wäre bei der BBC bloß ein Kindergeburtstag“.

Auf die Frage, ob die Medien in Deutschland und Österreich „einseitig“ berichtet hätten, etwa in den ersten Monaten der Flüchtlingskrise, sagte Wolf: Die Medien hätten „die damaligen Positionen der etablierten politischen Akteure ziemlich korrekt wiedergeben“.

Bis auf AfD und FPÖ hätten alle Parteien eine großzügige Asylpolitik verfolgt. „Das ist im Herbst 2015 und endgültig mit Köln gekippt“, so der ORF-Moderator weiter. Was zu Beginn „in der politischen Debatte und in der Berichterstattung aber wohl zu wenig“ vorgekommen sei, „waren rational argumentierte, kritische Positionen ohne fremdenfeindliche und rassistische Ressentiments.“ (dts Nachrichtenagentur)

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22 Kommentare auf "ORF-Moderator Wolf nach FPÖ-Attacken besorgt um Pressefreiheit"

  1. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Das betreffende Interview ist unter „Eklat im ORF : Vilimsky (FPÖ) und Wolf geraten in der ZIB 2 aneinander“ bei youtube zu finden.

    Jeder möge sich sein eigenes Urteil bilden.

  2. Helmut Hebeisen sagt:

    Das erinnert mich doch stark an die hiesigen AfD-Schreiberlinge und ihre ständigen Angriffe auf die Rheinpfalz. Aber es ist ja bekannt. dass die AfD es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, im Notfall war es dann nur ein Ausrutscher auf der Maus, oder halt politische Unwissenheit.

  3. AntiAntifa sagt:

    Wir haben in den GEZ-Mainstream-Medien schon lange keine Pressefreiheit mehr.
    Es ist genau das Gegenteil:

    Links-Betreutes Denken.
    Linke Agitation und Propaganda.

    Merkel war in der DDR zuständig für Agitation und Propaganda.
    Passt.

  4. Tobi sagt:

    Tja, zur Lügepresse reicht es ja schon, wenn man nur über die AfD berichtet, deshalb kommt der pex bei afdlern so gut an, hier wird nämlich über vieles von der AfD nicht berichtet.

    • Redaktion sagt:

      Lieber Tobi, falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: wir berichten neutral. Hier wird über jede Partei berichtet..Über Dinge, über die wir keine Kenntnis haben, können wir natürlich auch nichts sagen. die red.

      • Tobi sagt:

        Ihr wisst ziemlich viel nicht. Komischerweise geht das dem Gauland genauso.

        Was ist mit der Strafanzeige gegen joa, wegen Wahlbetrug?

        Aber bei Afd unangenehmen Themen steckt ihr den Kopf in den Sand.

        Dass ihr darüber nichts wisst, ist entweder gelogen oder ihr seid erstaunlich schlechte Reporter.

        • Redaktion sagt:

          Hallo Tobi,

          na, na :-D. Was soll das denn wieder?

          Und da Sie offenbar der deutlich bessere Recherche-Experte sind, wissen Sie vielleicht, dass die ganze Sache komplexer ist als Sie denken. Bevor sofort über jedes Stöckchen gesprungen wird, müssen die Hintergründe untersucht werden. Das braucht eben Zeit.

          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.
          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.
          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.
          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.
          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.

          Klar geworden?

          Nun aber Ende der Diskussion :-).
          Beste Grüße,
          die Red.

        • qanon sagt:

          Nur Kinder und/oder Dummschüler duzen alles und jeden oder T-o-Bi?

        • Redaktion sagt:

          Hallo Tobi,

          na, na :-D. Was soll das denn wieder?

          Und da Sie offenbar der deutlich bessere Recherche-Experte sind, wissen Sie vielleicht, dass die ganze Sache komplexer ist als sie sich darstellt. Bevor sofort über jedes Stöckchen gesprungen wird, müssen die Hintergründe untersucht werden. Das braucht eben Zeit.

          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.
          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.
          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.
          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.
          Noch einmal zum merken: Würde es sich um eine andere Partei handeln, gingen wir genau so vor.

          Klar geworden?

          Nun aber Ende der Diskussion :-).
          Beste Grüße,
          die Red.

    • Philipp sagt:

      Tja lieber Tobi,
      das ist doch mal ein heißer Tip, den Dir die PEX-Redaktion gegeben hat:
      Nachdem PEX nur über Dinge berichtet, von denen sie was wissen, solltest Du die aufgezeigte Marktlücke nutzen und ein Onlinemedium betreiben über Dinge, von denen Du nichts weist.
      (…)

      • qanon sagt:

        da tun sich aber unendliche Weiten auf, wenn T-o-Bi über Dinge berichten soll über die er nix weiß. Andersrum wäre er schneller fertig.

        • Philipp sagt:

          Mein Beitrag ging noch weiter:
          Ich bin der Meinung, dass dieses Berichten über Dinge, von denen man nichts weiss, seinem hier schon ausführlich demonstrierten Fähigkeitsprofil entsprechen würde.
          zusätzlich:
          Beim Berichten von Dingen, über die man nichts weis, trifft der Vorwurf „Lüge“ nicht zu, höchstens der Vorwurf „FakeNews“.
          Er würde da allerdings dem Postillon Konkurrenz machen.
          Andererseits kann ich mir vorstellen, dass es für die T…-typischen Fake-News einen ordentlichen Interessentenkreis gibt, so dass er die nötigen Klicks zusammenbekommen könnte, um mit Hilfe seiner Kernkompetenz sein H4 etwas aufzubessern.
          Fragt sich nur, ob die als Werbekunden aureichend finanzkräftig sind!

  5. Tobi sagt:

    Wenn die Presse über die Realität berichtet sieht es mit der „Wahrheit“ oft etwas peinlich aus.

  6. Tobi sagt:

    Statt die Lügen aufzuzeigen, wird nach Zensur geschrien.

    Logisch, da keine Lügen aufgezeigt werden können.

    • AntiAntifa sagt:

      Tobi, hast du die letzten Jahre geschlafen?

      Heiko Maas macht Zensurgesetz und tausende vom Steuerzahler bezahlte Zensur-Helferlein in fb sperren die freie Meinungsäusserung von einer Stasifrau names Anetta Kahane.

      • Philipp sagt:

        Es gibt Leute, die brauchen nicht mal zu schlafen, um nix mitzukriegen!
        Peinlich wird es nur, wenn die hier als Powerspammer das noch einem großen Publikum demonstrieren!

        • qanon sagt:

          Neben Youtuber und Profi-Fornitespieler gibt es im Jahre 2019 auch die Berufsbezeichnung „Forumsnarr“ (früher Hofnarr, Pausenclown oder Dmmbabbler genannt als es kein Internet gab).
          (…)

      • Tobi sagt:

        Warum wechselst du das Thema? Warum will die neue Rechte die Pressefreiheit einschränken?

        • eliza doolittle sagt:

          @ tobi
          „Warum will die neue Rechte die Pressefreiheit einschränken?“

          tobi, wir waren bei ein, zwei themen durchaus schon der gleichen meinung, aber hier muss ich dagegenhalten:

          haben sie obige weisheit aus den verdi-verlautbarungen ?

          ein teil der presse beschränkt seine freiheit ganz freiwillig*; natürlich nur, wenn es um bestimmte themen geht … der denkbetreuung ablehnende mitbürger liest heutzutage wie der gelernte (ex)ddr-bürger zwischen den zeilen oder meidet diese presseerzeugnisse: die quartalszahlen sprechen bände.

          *nur ein beispiel: pressekodex 12.1

          • qanon sagt:

            Wahrheit und Wahrnehmung sind 2 paar Stiefel.

            Wegen ihrer Aussage eliza. Wenn die Tagesschau sagt: „Friedenseinsatz.:“ verstehe ich Krieg. Wenn heute sagt „morgen regnet es“ schau ich den Tag später aus dem Fenster und entscheide spontan wegen der Kleidungswahl. Man muß zwischen den Zeilen lesen, oftmals hilft es eine Aussage ber um 180Grad umzukehren um der Wahrheit näher zu kommen.

            „Wir können sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, wir können sie aber zwingen immer dreister zu lügen.“ U.Meinhof

  7. qanon sagt:

    Dafür braucht es keine Medien. Journalismus ist was zu schreiben, was jemand anderes will das es nicht geschrieben wird. Alles andere ist Propaganda.
    Jeder der die Bilder 2015 recherchiert hat der geflohenenen aus Fernistan, konnte sehen das das weder Frauen, noch Kinder, noch Syrer noch Familein sind/waren. Wahrheit und Wahrnehmnung sind zwei paar Stiefel. Die Wahrnehmung einer Merkel muß nicht und ist nicht die Wahrheit, sondern eben die Wahrnehmung der Merkel.

    „Auf die Frage, ob die Medien in Deutschland und Österreich „einseitig“ berichtet hätten, etwa in den ersten Monaten der Flüchtlingskrise, sagte Wolf: Die Medien hätten „die damaligen Positionen der etablierten politischen Akteure ziemlich korrekt wiedergeben“.

  8. eliza doolittle sagt:

    qanon :
    6. Mai 2019 um 12:07 Uhr

    wo sie recht hatte, hatte sie recht , die alte ulrike!
    das waren sehr unruhige zeiten damals.

    lieben gruß !

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