Donnerstag, 12. Dezember 2019

Oberbürgermeister Hirsch besucht Unternehmen in Landau-Nord: Gespräche über Wiederaufbau von Wickert laufen bereits

7. September 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau, Regional
Oberbürgermeister Thomas Hirsch (3.v.l.) und Wirtschaftsförderer Martin Messemer (1.v.l.) im Gespräch mit Stephan Gillet, dem Geschäftsführer der Firma Gillet Baustoffe. Foto: stadt-landau

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (3.v.l.) und Wirtschaftsförderer Martin Messemer (1.v.l.) im Gespräch mit Stephan Gillet, dem Geschäftsführer der Firma Gillet Baustoffe.
Foto: stadt-landau

Landau. Knapp drei Wochen nach dem Großbrand in der Landauer Lotschstraße hat sich Oberbürgermeister Thomas Hirsch nochmals vor Ort ein Bild von der Lage der Unternehmen gemacht.

Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Martin Messemer besuchte Hirsch Betriebe im früheren Sperrgebiet, die auf Grund des Asbestaustritts bei dem Brand für mehrere Tage schließen mussten. „Die Betriebe haben bis heute mit den Folgen des Brands zu kämpfen“, bekräftigte Hirsch. „Der Tenor bei den Gewerbetreibenden ist aber: Wir sind froh, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist und dass wir trotz aller Herausforderungen unsere Betriebe so zügig wie möglich wieder öffnen konnten.“

Die Stadt war für die Reinigung der öffentlichen Flächen in der Lotsch- und Bornbachbstraße in Vorleistung getreten.

Die Unternehmen beauftragten die Reinigung der eigenen Grundstücke. Noch immer werden in dem Gebiet Reinigungsarbeiten durchgeführt – Grünflächen sind noch abgesperrt, um eine Rekontamination zu verhindern.

Die Betriebe können aber gefahrlos betreten werden, wie Hirsch betonte. „Der von der Stadt beauftragte Gutachter, der einen hervorragenden Job macht, hat Entwarnung gegeben. Die Firmen haben sogar über das vorgeschriebene Maß hinaus Proben in ihren Betrieben genommen, um für die Sicherheit ihrer Kundinnen und Kunden garantieren zu können.“

„Wir hoffen, dass auch die Zäune, die derzeit noch die Grünflächen abtrennen, bald verschwinden können“, so Hirsch weiter. „Auf den letzten Metern gilt es noch einmal, alle Kräfte und alle Konzentration zusammenzunehmen, um die Krise abschließend bewältigen zu können. Was wir nicht vergessen dürfen: Sicherheit geht vor. Ich bin froh, dass die betroffenen Unternehmen dafür Verständnis hatten und haben.“

Die Stadt stehe weiterhin in engem Kontakt mit den Betrieben, bekräftigte Hirsch. „Das haben wir von Anfang an so gehalten.“

Der Oberbürgermeister bedankte sich noch einmal bei den Gewerbetreibenden für deren Geduld. „Der Brand hat uns alle – Unternehmen, Verwaltung und Fachbehörden – vor eine große Herausforderung gestellt. Diese haben wir aber, das kann ich heute fast drei Wochen nach dem Brand sagen, gut gemeistert.“

Erleichtert zeigte sich der Stadtchef auch davon, dass die Firma Holz-Wickert ihren Geschäftsbetrieb in den verbliebenen Hallen wieder aufgenommen hat. „Wir sind mit dem Unternehmen bereits in Gesprächen über den Wiederaufbau des Standorts“, so Hirsch. (stadt-landau)

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