
Armes Schwein: Die schmerzhafte Kastration wird weiter geführt.
Fotoausschnitt: dts nachrichtenagentur
Berlin – Die deutschen Landwirte halten vorerst an der Praxis fest, männliche Schweine ohne Betäubung zu kastrieren.
Erst, wenn es praktikable Lösungen gebe, die nicht zu Strukturbrüchen in der Landwirtschaft führten, sei eine Abkehr von diesem Vorgehen möglich, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, der „Heilbronner Stimme“.
2019 tritt voraussichtlich ein Verbot der betäubungslosen Kastration in Kraft. Tierschutzverbände fordern, schon früher auf diesen schmerzhaften Eingriff zu verzichten. „Neue Methoden werden mehr Aufwand und höhere Kosten verursachen, die kleinere Betriebe unter Umständen überfordern könnten“, sagte Rukwied.
Die deutschen Landwirte hätten viel für eine tiergerechtere Haltung getan. Auf die Pläne von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), ein staatliches Tierschutzlabel einzuführen, reagiert Rukwied grundsätzlich offen.
Er fordert aber, dass das Label nicht die von Handel und Erzeugern getragene „Initiative Tierwohl“ gefährden dürfe. (dts Nachrichtenagentur)

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Die Tierschutzorganisation AfD ist übrigens für die betäungsfreie Kastration.
Tierschutz ist immer dann wichtig wenn er zum Hetzen gegen andere taugt.