Montag, 22. April 2024

Nitsche, Weiß und Pfaff äußern sich nach Bürgermeisterwahl in Wörth

13. November 2023 | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional

Wer wird künftig die Geschicke der Stadt lenken?
Foto: Pfalz-Express

Wörth – Die Bürgermeisterwahl in Wörth am Rhein geht in die zweite Runde. Am Sonntag, 12. November 2023, konnten sich keiner der drei Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen sichern.

Amtsinhaber Dr. Dennis Nitsche (SPD) erhielt 36,3 Prozent, gefolgt von Steffen Weiß (FWG) mit 33,3 Prozent und Peter Pfaff (CDU) mit 30,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,7 Prozent.

Nun kommt es am 26. November zur Stichwahl zwischen Nitsche und Weiß. Der Pfalz-Express hat die Kandidaten am Tag nach der Wahl nach ihrem Fazit gefragt.

Nitsche:  “Sehr viel Zuspruch erfahren”-  Kommt auf jede Stimme an

Dr. Dennis Nitsche

Dennis Nitsche sagte: „Das war ein wirklich spannender Wahlabend, Nervenkitzel pur! Ich freue mich sehr, dass ich am Ende die Nase knapp vorne hatte – herzlichen Dank an alle, die mich mit Ihrer Stimme unterstützt haben! Ich gratuliere Herrn Pfaff zum sehr guten Ergebnis und bedanke mich bei ihm für den fairen Wahlkampf. Ich hätte ihm gewünscht, dass er in die Stichwahl kommt.

Nun geht es am 26.11. in die Stichwahl und die möchte ich natürlich möglichst deutlich gewinnen! Wichtig ist mir, dass mehr Menschen zur Wahl gehen – denn mit 45,7 Prozent Wahlbeteiligung kann man einfach nicht zufrieden sein. Viele Wählerinnen und Wähler dachten vielleicht nach der Umfrage, dass die Wahl schon eindeutig entschieden sei und sind deshalb nicht zur Wahl gegangen. Jetzt haben viele sicher nochmals gesehen, dass es auf ihre Stimme ankommt. Ich habe bislang sehr viel Zuspruch erfahren und blicke absolut optimistisch auf die Stichwahl.“ 

Weiß: „Überwältigt und Wechsel wirklich möglich“

Steffen Weiß

Weiß kommentierte: “Ich bin wirklich überwältigt von diesem Wahlergebnis, auf ein Drittel der Stimmen hatte ich gehofft. In den letzten Wochen war für mich immer klarer, dass es eine Stichwahl geben wird, und ich hatte zunehmend das Gefühl, dass ich am 26.11. als Kandidat in der Stichwahl dabei sein werde. Dass es so knapp werden würde, 189 Stimmen hinter dem Amtsinhaber und 183 Stimmen vor Peter Pfaff, damit hatte ich nicht gerechnet.

Dass Peter Pfaff so knapp nicht dabei ist, bedauere ich für ihn sehr. Er hat einen engagierten und fairen Wahlkampf gemacht und ist wie ich für einen Wechsel an- und eingetreten. Ich hoffe, dass alle, die mir ihre Stimme gegeben haben und alle, die eine Veränderung an der Stadtspitze wollen, am 26.11. erneut zur Wahl gehen. Und ich hoffe, dass viele Menschen erkannt haben, dass ein Wechsel wirklich möglich ist.” 

Pfaff: “Leider nicht gereicht” – Unterstützung für Weiß

Peter Pfaff

Pfaff äußerte sich wie folgt: “Leider hat es nicht gereicht um in die Stichwahl zu kommen. Es war sehr knapp. Trotzdem Danke ich fast 2000 Menschen die mir ihre Stimme gegeben haben. Ich bedanke mich bei meiner Familie, meinen Freunden und der CDU für die Unterstützung in diesem harten Wahlkampf. Gefallen hat mir der gute und faire Umgang zwischen Steffen Weiß und mir. Wir hatten ein gemeinsames Ziel. Einen Wechsel auf dem Bürgermeisterstuhl. Damit das immer noch klappt und die für mich abgegebenen Stimmen nicht umsonst waren bitte ich um die Unterstützung von Steffen Weiß bei der Stichwahl am 26.11.23.

Ich selbst bin ja noch im Stadtrat und Ortsbeirat und werde das auch gerne weiter machen. Meine Wahlthemen sind mit dem Ausscheiden nicht unwichtiger geworden. Enttäuscht bin ich von der geringen Wahlbeteiligung. Wer nicht will, dass diese Stadt in ein Schuldenchaos stürzt, muss am 26.11 noch einmal wählen gehen.” 

Die Stichwahl am 26. November 2023 wird zeigen, ob die Wörther Bürger dem Amtsinhaber Nitsche eine zweite Amtszeit geben oder dem Herausforderer Weiß eine Chance geben wollen.

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