Mittwoch, 24. April 2024

Neues Kulturdenkmal in der Landauer Innenstadt: Taufkapelle der Protestantischen Stiftskirche mit feierlichem Gottesdienst eingeweiht

28. März 2024 | Kategorie: Landau, Regional, Regional

Die Taufkapelle der Protestantischen Stiftskirche Landau mit ihren mittelalterlichen Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert.
Quelle: Volker Janke

Landau. Landau hat ein neues Kulturdenkmal und einen Raum der Geschichte und Stille mitten in der lebendigen Innenstadt. Nach einer umfangreichen Restaurierung wurde die Taufkapelle der Protestantischen Stiftskirche mit ihren mittelalterlichen Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert feierlich mit einem Gottesdienst eröffnet.

„Wir freuen uns, dass wir die Restaurierung pünktlich zum Stadtjubiläum fertigstellen konnten und uns als evangelischer Kirche sowie der Stadt damit ein Geschenk machen können“, so Dekan Volker Janke. In seiner Festpredigt, die an Palmsonntag den Beginn der Karwoche markierte, baute er eine Brücke zwischen den Motiven der Wandmalerei, wie „Christus als dem Schmerzensmann“ und den Herausforderungen der heutigen Zeit.

Kriege, Klimawandel und Rechtsextremismus forderten Jeden auf, die Grenzen des Fortschritts und des Wachstums zu achten. Kraft, Trost und Versöhnung könnten gefunden werden in der Hoffnung, in Krisen nicht gottverlassen zu sein, so Janke.

Nach dem feierlichen Gottesdienst stiegen die Besucher die Stufen hinab in die frisch restaurierte Taufkapelle. Dort sind die mittelalterlichen Wandmalereien in den vier Bogenfeldern der West- und der Nordwand der Kapelle professionell freigelegt und restauriert worden. Die Kosten von 145.000 Euro konnten durch die Mithilfe vieler Spender aus Landau sowie mit Zuschüssen und Stiftungsgeldern gestemmt werden.

Stefan Rinck (links) und Dekan Volker Janke (rechts) bei der Geschenkübergabe als Dank für das Engagement des Dekans für die Taufkapelle.
Foto: Stadt Landau

In seinen Grußworten zur Eröffnung betonte Oberbürgermeister Dominik Geißler: „Dank des unermüdlichen Einsatzes von Dekan Volker Janke, des Kirchbauvereins und der Stiftskirchengemeinde haben wir nun ein weiteres Kulturdenkmal und einen Ort der Geschichte und Stille mitten in unserer schönen Innenstadt. Ich freue mich sehr, dass viele Engagierte hierzu beigetragen haben.“ Auch Oberkirchenrat Markus Jäckle, Stefan Rinck (Vorsitzender des Kirchbauvereins) und Landtagsabgeordneter Florian Maier sprachen Grußworte.

Ab dem 1. Mai startet die Saison der „Offenen Kirche“. Täglich von 14 bis 17 Uhr kann die Stiftskirche mit ihrer Taufkapelle besichtigt werden.

Oberbürgermeister Geißler im Gespräch bei der Besichtigung der Taufkapelle und restaurierten Wandmalereien.
Quelle: Stadt Landau

 

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