Mittwoch, 27. Oktober 2021

Ministerpräsidenten Dreyer, Bouffier und Ramelow schreiben an Stellantis: Opel-Standorte brauchen eine klare Zukunftsperspektive

14. Oktober 2021 | Kategorie: Nachrichten, Politik, Wirtschaft

Foto: dts Nachrichtenagentur

Die Regierungschefs der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an den Chief Executive Office von Stellantis gewandt und von diesem konkrete Informationen zu der geplanten Ausgliederung der Opel-Werke in Rüsselsheim und Eisenach aus der Opel Deutschland GmbH und des dreimonatigen Produktionsstopps am Opel-Standort Eisenach erbeten.

„Beide Sachverhalte führten in der deutschen Öffentlichkeit zu Zweifeln und Besorgnis“, so Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU, Hessen), Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD, RLP) und Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke, Thüringen) in ihrem gemeinsamen Schreiben.

Die Regierungschefs forderten eine „vertrauensvolle Kommunikation“ des Unternehmens mit den Vertretern der deutschen Bundesländer mit Opel-Standorten, wie sie seitens des Unternehmens in der Vergangenheit auch zugesagt worden sei. Man verfolge die Entwicklungen mit großer Sorge und stünde in engem Austausch, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Die Beschäftigten, aber auch die betroffenen Regionen insgesamt bräuchten eine belastbare Zukunftsperspektive. „Wir erwarten von Stellantis, dass für die Zukunft der Standorte relevante Entscheidungen offen und transparent kommuniziert werden“, sagen Bouffier, Dreyer und Ramelow. (red)

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