Rüsselsheim – Opel wird Kurzarbeit in Rüsselsheim und Eisenach beantragen. Grund sei der Rückzug aus Russland und die weiter nur „moderate Entwicklung des gesamteuropäischen Fahrzeugmarkts“.
Daher müsse Opel seine Volumenplanung für einzelne Modelle an die Marktsituation „anpassen“, hieß es. Bis Jahresende sollen in Eisenach 25 Tage und in Rüsselsheim 15 Tage Kurzarbeit beantragt werden.
„Mit diesem Schritt werden die Lagerbestände und die damit verbundenen Kosten minimiert“, so Opel.
Der Autobauer hatte bereits im März angekündigt, sich nach dem jüngsten Absatzeinbruch vom russischen Automarkt zurückzuziehen.
Die Automobilproduktion im Werk in Sankt Petersburg soll ganz stillgelegt und die Kooperationen mit russischen Autobauern weitgehend beendet werden. (dts Nachrichtenagentur)

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