
Foto: dts Nachrichtenagentur
Rüsselsheim – Der Autobauer Opel streicht laut eines Zeitungsberichts in Rüsselsheim vorübergehend die Spätschicht.
Management und Betriebsrat hätten sich darauf geeinigt, dass fast 2.600 Beschäftigte im Opel-Stammwerk monatelang kurzarbeiten sollen, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Konzernkreise.
„Die Opel Automobile GmbH hat bei der zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit für das Werk Rüsselsheim angezeigt. Die Kurzarbeit soll in diesem Monat beginnen und sechs Monate andauern“, sagte ein Unternehmenssprecher der Zeitung.
Opel greift zu dem Instrument, um der massiven Unterauslastung seiner hessischen Fabrik entgegenzuwirken. Die Produktion des Kastenwagens Zafira lief im Sommer aus, seither fertige Opel nur noch die Limousine Insignia in Rüsselsheim, berichtet die Zeitung weiter.
Der Absatz des Flaggschiffs der Marke mit dem Blitz sei im ersten halben Jahr aber um fast ein Drittel eingebrochen. Erst 2021 solle mit dem As tra in Rüsselsheim wieder ein zweites Modell anlaufen, berichtet das „Handelsblatt“. (dts Nachrichtenagentur)

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