Freitag, 27. November 2020

Messerangriff in Kirche in Nizza: Drei Tote – Terrorist wollte Opfer offenbar köpfen

29. Oktober 2020 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Nachrichten, Weltgeschehen

Basilika Notre-Dame de l’Assomption.
ScSh Google Maps

In der südfranzösischen Hafenstadt Nizza sind am Donnerstagmorgen drei Personen bei einer Messerattacke getötet worden. 

Die Tat ereignete sich in der Kirche Notre-Dame de l’Assomption. Der Bürgermeister der Stadt, Christian Estrosi, ging sehr schnell von Terror aus: Der Mann soll bei der Tat, die sich kurz nach 9 Uhr eignet hatte, mehrfach „Allahu Akbar“ gerufen haben. Polizeiangaben zufolge waren bei der Attacke drei Personen getötet und mehrere weitere verletzt worden. Bei den Todesopfern soll es sich um zwei Frauen und einen Mann handeln.

Anti-Terror-Ermittlungen wurden eingeleitet, der mutmaßliche Täter festgenommen. Bei einer 70-jährigen Frau soll er laut diverser Medienberichte versucht haben, sie zu köpfen. Die Behörden haben sich dazu aber noch nicht geäußert. Möglicherweise habe der Täter versucht, die Frau zu köpfen, was ihm nicht vollständig gelang, und sie mit einem „sehr tiefen Kehlenschnitt“ getötet, schreibt die Le Monde. Ein weiterer Mann soll ebenfalls durch Stiche in den Hals gestorben sein.

Ein Gottesdienst fand zum Zeitpunkt der Tat nicht statt. Die Basilika öffnet aber jeden Tag um 8 Uhr die Tore, damit Gläubige beten können. Nach dem Anschlag setzte Innenminister Gérald Darmanin unverzüglich eine Verstärkung der Überwachung von Kultstätten und Friedhöfen ein. In Frankreich wurde am Nachmittag die höchste Terror-Warnstufe ausgerufen.

Angriff bei Avignon

In dem Ort Montfavet bei Avignon hat es ebenfalls einen Angriff gegeben. Ein Mann habe mehrere Menschen mit einer Pistole bedroht, bestätigte die Polizei am Donnerstag. Die Polizei erschoss ihn. Auch er soll „Allahu akbar“ gerufen haben. Bestätigt ist das noch nicht. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Laut mehreren polizeilichen Quellen bei der Agentur France-Presse (AFP) werden alle Möglichkeiten in Betracht gezogen“, es könne aber auch sein, dass der Angriff nicht islamistisch motiviert war.

(red/dts Nachrichtenagentur) 

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