Freitag, 15. November 2019

Mehrfamilienhaus in Maximiliansau brennt – ein Verletzter

1. Juli 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim

Die Bewohner des Gebäudes können vorerst nicht in ihre Wohnungen zurück.
Foto: PI Wörth

Wörth/Maximiliansau – Am 30. Juni brannte es gegen 23 Uhr während des WM Spiels Deutschland-Algerien in einem Mehrfamilienhaus in der Cany-Barville-Straße in Maximiliansau.

Bei dem Haus handelt es sich um ein Hauptgebäude mit im Hinterhof angebautem Nebengebäude. Das Feuer wurde durch einen Mieter im Nebengebäude bemerkt. Dieser verständigte die Rettungskräfte und informierte die Mitbewohner.

Beim Eintreffen der Feuerwehren hatten die Bewohner bereits ihre Wohnungen verlassen können. Ein im Hinterhaus wohnender 39-jähriger Mann allerdings erlitt zum Teil schwere Verbrennungen beim Verlassen einer stark verrauchten Wohnung.

Auf Grund des Brands sind die Gebäude derzeit unbewohnbar. Die Anwohner wurden durch die Stadt Wörth in Notunterkünfte untergebracht.

An den Gebäuden entstand ein Sachschaden von ca. 150.000 Euro. Zur Brandursache wird im Lauf des Tages die Kriminalinspektion Landau die Ermittlungen aufnehmen. (PI Wörth/red)

 Update 2. Juli:

Brand  auf Fahrlässigkeit zurückzuführen – Verletzter schwebt in Lebensgefahr

Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Maximiliansau  ist aus Fahrlässigkeit entstanden. Das stellte ein Brandsachverständiger zusammen mit Ermittlern der Kriminalpolizei Landau fest, die den Brandort zwischenzeitlich in begehen und untersuchen konnten.

Demnach hatte der schwer verletzte Bewohner der ausgebrannten Wohnung selbst durch vermutlich unvorsichtigen Umgang mit offenem Feuer oder Glut den Brand verursacht. Hinweise für eine Vorsatztat oder einen technischen Defekt haben sich nicht ergeben.

Der Verletzte befindet sich nach wie vor in einem Karlsruher Krankenhaus, sein Gesundheitszustand wird als lebensbedrohlich bezeichnet.

Der Anbau, in dem sich seine Wohnung befand, ist vollständig zerstört, im Hauptgebäude wurde ein Zimmer in Mitleidenschaft gezogen. Der bisher bezifferte Gesamtschaden in Höhe von 150.000 Euro dürfte nach wie vor zutreffen. (red/ Kripo Landau)

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