Sonntag, 27. September 2020

Martin Brandl: Schaidt braucht die Ortsumgehung – auch Möglichkeit einer Straßen-Umstufung angedacht

11. Februar 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Kreis Germersheim, Politik regional

Die Anwohner der Schaidter Hauptstraße haben den Dauerverkehr satt: Sie wollen eine Umgehungsstraße.
Foto: pfalz-express.de/Licht

Schaidt – Die Bewohner von Schaidt  stöhnen seit langem schon unter dem Durchgangsverkehr in der Hauptstraße – besonders zu beruflichen Stoßzeiten und während der Schichtwechsel bei Daimler in Wörth wälzt sich eine lange und laute PKW- und LKW-Schlange durch die schmale Straße.

„Schaidt muss vom Durchgangsverkehr entlastet werden und braucht eine Umgehung“, betont wiederholt der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (CDU).

Nachdem die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd sämtliche vorgeschlagenen Trassenvarianten abgelehnt hatte, wandte sich Brandl nun wieder an die Landesregierung. Grundsätzlich seien weitere Trassenvarianten denkbar, hat er erfahren.

Martin Brandl, CDU, MdL

In diesem Zusammenhang hat sich Brandl nach einem schon älteren Thema erkundigt: Einer möglichen Umstufung der betroffenen Straßen.

„Die K15 erfüllt zwischen Wörth, Langenberg und Schaidt de facto die Aufgaben einer Landesstraße. Bereits 2001 wurde daher eine andere Klassifizierung dieser Straße angedacht. Dadurch wäre es möglich, die Ortsumgehung als Landesstraße zu planen, was der Straße im Abwägungsprozess ein höheres Gewicht und somit auch größere Realisierungschancen bei der Trassenfestlegung geben würde“, so Brandl.

Durch eine Aufstufung der K15 zu einer Landesstraße könnte die L546 zu einer Kreisstraße abgestuft werden. Entsprechende Möglichkeiten einer Verkehrsberuhigung wären dann in Schaidt gegeben.

Eine Aufstufung hätte allerdings Einfluss auf mehrere andere Straßen, um das gewünschte Liniennetz der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zu gewährleisten.

Da der Kreis von derartigen Umstufungsmaßnahmen massiv betroffen wäre, hat Brandl nun in einem ersten Schritt eine Stellungnahme der Kreisverwaltung erbeten.

„Neben einer möglichen Verkehrsberuhigung durch die Umwidmung von Straßen halte ich eine Ortsumgehung für Schaidt weiterhin für unverzichtbar“, sagte Brandl. (sb/red)

 

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