Samstag, 21. September 2019

Linkspartei stellt Völkerball im Schulsport infrage

28. Juni 2019 | 2 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Der sportpolitische Sprecher der Linken-Bundestagsfraktion, André Hahn, hat dazu aufgerufen, Erkenntnisse kanadischer Forscher zu möglichen Risiken von Völkerball im Schulsport ernst zu nehmen.

Wenn die Forschung zu neuen Erkenntnissen gekommen sei, solle man diese „nicht leichtfertig vom Tisch wischen, sondern mit den Expertinnen und Experten im Bildungswesen sowie den Sportverbänden über mögliche Konsequenzen reden“, sagte Hahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Von einem Verbot des Spiels halte er aber nichts, so Hahn weiter.

Eine Forschergruppe aus Kanada hatte Berichten zufolge Kritik an dem Spiel geübt und von „erlaubtem Mobbing“ gesprochen. Er selbst habe in der Schule auch Völkerball gespielt und dabei nicht das Gefühl gehabt, „dass hier legalisiertes Mobbing betrieben wird.“ Doch Sportarten unterlägen genau wie andere Bereiche der Gesellschaft Wandlungen in der Bewertung.

„Sicherlich gibt es in diesem Bereich auch eine Verantwortung der Sportlehrerinnen und –lehrer“, sagte Hahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es komme darauf an, „wie sie dieses Spiel in ihrem Unterricht einordnen“, so der Linken-Politiker weiter. (dts Nachrichtenagentur)

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2 Kommentare auf "Linkspartei stellt Völkerball im Schulsport infrage"

  1. Helga sagt:

    Folglich sind dann Fußball, Handball, Wasserball und all die anderen Mannschaftsspiele auch Mobbing.
    Da war wohl jemand zu lange in der Sonne?

  2. Sportberichterstatter sagt:

    Jawoll ich bin auch dafür. Im Übrigen Ihr wisst das noch nicht, der große Autokonzern in Wolfsburg wird im 4. Quartal dieses Jahres seinen Konzernnamen ändern. Wie der zukünftige Name lauten wird, steht lt. Konzernsprecher Ali Mc Namara noch nicht fest. Eine Forschergruppe in Südindien hat demnach herausgefunden, dass manche Leute schwindelig werden bei dem Gedanken, in einem Volkswagen zu fahren. Der Vorstand von VW will das Risiko für solche unfallträchtigen Gefühlsduselwandlungen nicht länger tragen und fürchtet die Geltendmachung von Schadenersatz. Daraufhin hat sich der Konzern entschlossen, den Konzernnamen für die Zukunft zu zu ändern. Ausschlaggebend sei letztendlich auch der Grund gewesen, dass sich einen „Wandlung in der Bewertung“ ergeben hat. Einen schönen Tag Ihnen allen.

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