Berlin – Die wegen der Flüchtlingspolitik erwartete Austrittswelle von CDU-Mitgliedern ist im vergangenen Jahr ausgeblieben. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf Statistiken der Bundespartei und aus allen 15 Landesverbänden.
Demnach hatte die Partei Ende Dezember 2015 mit 444.400 Mitgliedern zwar 15.478 Mitglieder weniger als noch Ende 2014. Das habe aber in der überwiegenden Zahl an Sterbefällen gelegen, heißt es in dem Bericht. Tatsächlich traten in mehreren CDU-Landesverbänden sogar mehr Menschen ein als aus.
So zählte der CDU-Landesverband Hessen 1.269 Austritte, aber 1.508 Eintritte. Im CDU-Landesverband Baden-Württemberg standen 1.946 Austritten 2.474 Eintritte gegenüber.
Auch im Saarland (365 Austritte versus 382 Neumitglieder) und in Berlin (600 Austritte, 700 Eintritte) entschieden sich mehr Menschen für ein CDU-Parteibuch als es Kündigungen der Mitgliedschaft gab. Im größten CDU-Landesverband NRW kam es im Jahr 2015 allerdings zu 4.423 Austritten bei 3.139 Eintritten. (dts Nachrichtenagentur)
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