Freitag, 18. Oktober 2019

Landesverdienstorden 2013: Malu Dreyer verleiht höchste Auszeichnung des Landes an Ulrich Mohr

18. Dezember 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Leute-Regional, Rheinland-Pfalz

Verleihung des rheinland-pfälzischen Landesverdienstordens durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer an Ulrich Mohr aus Hochstadt im Festsaal der Staatskanzlei am 18. Dezember 2013.
Foto: Reiner Voß / (c) Staatskanzlei

Mainz/Hochstadt. Elf verdiente Frauen und Männer wurden heute im Festsaal der Staatskanzlei von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

„Sie alle leisten zum Teil seit Jahrzehnten Herausragendes. Ihr Wirken ist unverzichtbarer Bestandteil einer aktiven Bürgergesellschaft. Sie leben vor, wie tiefgreifend und wie positiv individuelles Handeln in unserer Gesellschaft wirken kann“, sagte die Ministerpräsidentin. „Elf Persönlichkeiten mit herausragenden Verdiensten, das sind elf Vorbilder für uns alle. Dieses Zeichen setzen wir heute mit der Verleihung des Landesverdienstordens“, betonte Dreyer.

Engagierte Bürger und ein Staat, der dafür gute Rahmenbedingungen schaffe, gehörten untrennbar zusammen. Beides besitze für die Landesregierung eine herausragende Bedeutung. „Deshalb pflegen wir die Kultur der Anerkennung sehr bewusst. Auch sie ist Teil der Bürgergesellschaft, die wir stärken und weiterentwickeln wollen. Das Engagement und dessen Anerkennung, das sind zwei Seiten einer Medaille“, so Ministerpräsidentin Dreyer.

Der Landesverdienstorden wurde in diesem Jahr zum 32. Mal verliehen. Seine Schaffung hatte der Landtag durch Landesgesetz vom 2. Oktober 1981 beschlossen. Um die außergewöhnlich hohen Leistungen zu betonen, ist die Zahl der lebenden Ordensträgerinnen und -träger auf 800 begrenzt. Stellvertretend für alle Geehrten hielt der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Karl-Heinz Lambertz, die Dankesrede. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von dem Fagottisten Theo Plath, Stipendiat der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, und der Pianistin Julia Kammerlander.

Die neuen Ordensträgerinnen und Ordensträger in alphabetischer Reihenfolge:
Gabriele Biebinger (Haßloch),
hat sich als Frau der „ersten Stunde“ eingesetzt, dass das Unternehmen Schlecker Tarifverträge anerkennen und Betriebsräte dulden musste. Sie wurde für ihr Engagement für die „Schlecker-Frauen“ geehrt.
Marita Boos-Waidosch (Mainz),
ist seit 20 Jahren Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz. Sie hat das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen gegründet und war außerdem Mitinitiatorin des Behindertenbeirates der Stadt Mainz.
Gertrud Endres (Polch),
war 27 Jahre Geschäftsführerin des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau, den sie maßgeblich aufgebaut hat. Außerdem engagiert sie sich kommunalpolitisch.
Peter Gilmer (Partenheim),
als Geschäftsführer der LAG für Betreuungsangelegenheiten setzt er sich für Menschen ein, die einer persönlichen Betreuung bedürfen. Er ist seit 1981 für das Kalenderprojekt „Behinderte Menschen malen“ verantwortlich.
Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz (Eupen, Belgien),
der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens wurde für seine Verdienste um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausgezeichnet.
Ilse Lang (Worms),
hat die „Alexandra-Lang-Stiftung für Patientenrechte“ gegründet. Sie ist Initiatorin und Vorsitzende des Vereins „Alexandra-Lang-Initiative Schule und Arbeitswelt“ und unterstützt außerdem zahlreiche andere soziale Projekte.

Ulrich Mohr (Hochstadt),
engagiert sich im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes, unter anderem war er langjähriger BUND-Landesvorsitzender und Pressesprecher. Er hat den Verein „Südpfalz Mobil“ gegründet.
Professorin Dr. Claudine Moulin (Rameldange, Luxemburg),
leitet seit 10 Jahren das Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren. Sie hat das Institut in die internationale Spitzenforschung geführt.
Marie Weber (Bad Kreuznach),
ist seit 1983 Asylreferentin für Amnesty International im Bezirk Mainz/Wiesbaden, betreut und berät seit 2001 Flüchtlinge in Ingelheim.
Birgit und Dr. Josef Zierden (Prüm),
wurden für ihre Verdienste um das seit 1994 stattfindende Eifel Literatur Festival geehrt. (mrlp)

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