Sonntag, 16. Juni 2024

LA 2024: Luftwaffenausbildungsbataillon Germersheim zeigt moderne Drohnentechnologie

11. Juni 2024 | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional

Kommandeur Oberstleutnant Christoph Kück (im Bild rechts) und die „Aussteller in Flecktarn“ des Luftwaffenausbildungsbataillons.
Foto: Prolux

Berlin/Germersheim – Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) 2024 in Berlin zog zahlreiche Besucher an, die vom 5. bis zum 9. Juni die Gelegenheit hatten, sich über die neuesten Entwicklungen in der Luftfahrt zu informieren.

Mit 600 Ausstellern aus 30 Nationen bot die Messe einen Einblick in die aktuelle Technologie und internationale Zusammenarbeit.

Das in Germersheim und im fränkischen Roth ansässige Luftwaffenausbildungsbataillon war auch dieses Jahr wieder auf der ILA präsent. Nach dem erfolgreichen Auftritt im Jahr 2022 stellte das Bataillon erneut seine Expertise unter Beweis, indem es zwei seiner technischen Geräte vorführte: Die Drohne DJI Matrice, die insbesondere in der Aufklärung und Überwachung beeindruckt, sowie die Drohnenabwehrwaffe HP 47+, die zeigt, wie Drohnen effektiv neutralisiert werden können.

Soldaten des Luftwaffenausbildungsbataillons bereiten die Drohne DJI Matrice für einen Live-Flug vor. Foto: Proulx

Oberstleutnant Christoph Kück, der Kommandeur des Bataillons, war vor Ort und äußerte sich zufrieden über die Präsentation und die positive Resonanz der Besucher. Die Teilnahme des Bataillons an der ILA unterstreicht die Bedeutung moderner Technologien für die Sicherheit und Verteidigung.

Die ILA 2024 bot nicht nur Fachbesuchern, sondern auch der breiten Öffentlichkeit einen Einblick in die Zukunft der Luftfahrt und die Rolle der Bundeswehr bei der Entwicklung und Anwendung neuer Technologien.

Technik zum Anfassen. Foto: Proulx

Weitere Highlights der ILA 2024 

Die ILA 2024 bot weit mehr als nur Einblicke in Drohnentechnologien. Besucher konnten sich über eine Vielzahl von Luftfahrzeugen und Systemen informieren, die von verschiedenen militärischen und zivilen Organisationen präsentiert wurden. Zu den Exponaten gehörten unter anderem die neuesten Transportflugzeuge wie der A400M aus Wunstorf, der CH-53 aus Laupheim und der C-130 Super-Herkules aus Évreux. Auch Kampfjets wie der Tornado aus Büchel und der Eurofighter aus Nörvenich, Wittmund und Neuburg zogen die Blicke auf sich.

Darüber hinaus stellten die Marine, das Heer, die NATO und verbündete Streitkräfte ihre fliegenden Waffensysteme vor, die die Einsatzbereitschaft und Interoperabilität der Kräfte demonstrierten. Zahlreiche Unternehmen aus der Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie nutzten ebenfalls die Gelegenheit, ihre neuesten Entwicklungen und Technologien zu präsentieren.

Diese breite Palette an Ausstellern und Technologien unterstrich die Bedeutung der ILA als zentrale Plattform für Innovation, Austausch und Zusammenarbeit in der internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Messe war somit ein Schaufenster für die fortschrittlichen Fähigkeiten und das Potenzial der Luftfahrt, sowohl für die Sicherheit als auch für die individuelle Mobilität.

Fotos: Prolux

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