Kreis Germersheim – Die Menge der im Landkreis Germersheim bei der Umweltsammlung zusammengetragenen illegalen Abfälle ist beträchtlich.
Das Resultat: Knapp 30 Tonnen Abfälle, die in die Verbrennung gehen, 164 Pkw-Reifen, 16 Fernseher und Monitore, 5 Kühlschränke, 78 kg Altfarben und 76 kg Lösemittel sowie 15 Kilo Altöl und 6 Kilo Pflanzenschutzmittel sowie zahlreiche kleine Elektrogeräte.
In rund 5000 Säcken haben die freiwilligen Helfer die Abfälle zusammengetragen.
Im gesamten Kreisgebiet waren Gruppen aus Vereinen, Parteien, Schulen und Privatinitiativen unterwegs, um illegal entsorgten Müll aus der Natur zu entfernen.
In Säcken sammelten sie die Abfälle und brachten sie zu zentralen Sammelstellen in den jeweiligen Gemeinden.
„Dass alle diese Abfälle illegal abgelagert werden ist kaum nachvollziehbar, da das meiste bei uns im Kreis kostenlos entsorgt werden kann und teilweise sogar am Grundstück abgeholt wird“, kommentiert Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Bei der Kreisverwaltung Germersheim liefen die Fäden dieser Umweltaktion zusammen. Sie organisierte die Säcke für die Einsammlung und veranlasst die Abholung und fachgerechte Entsorgung durch die Entsorgerfirma SUEZ.
Die Kosten der Entsorgung der gesammelten Abfälle werden vom Landkreis getragen. Zudem unterstützt der Kreis die Gemeinden und Städte bei der Verpflegung der Helfer durch einen finanziellen Zuschuss.
Dieses Jahr haben sich mit rund 1800 Teilnehmern geringfügig weniger Personen als in den vergangenen Jahren beteiligt.
„Aber immer noch wird Bürgersinn im Landkreis Germersheim ganz groß geschrieben“, so Brechtel und der Kreisbeigeordnete Michael Braun: „Es ist toll, wie viele ehrenamtliche Helfer im gesamten Landkreis Germersheim unsere Landschaft von Abfällen gesäubert haben. Vielen Dank an alle!“
„Es ist aber auch unglaublich und unverständlich, wie viel Müll einfach gedankenlos in die Natur geworfen wird.
Allein zwischen Rülzheim und Herxheimweyher konnten wir 16 Müllsäcke mit Verpackungen, Flaschen, usw. füllen“, berichtet Braun, der gemeinsam mit einer großen Gruppe in und um Rülzheim im Einsatz war.
Er appelliert an alle, ihren Müll dort zu entsorgen, wo er hingehörte und nicht in der Natur.
Nur so könne man die einzigartige Natur- und Kulturlandschaften für alle erhalten. (red)

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Und wenn ich bedenke, wieviele Wein und Schnapsflaschen ich aufgelesen habe, könnte man meinen, dass jeder 2. Autofahrer besoffen rumfährt…
Alleine die Tatsache, dass Leute nicht in der Lage sind die verschissenen Windeln ihrer Kinder zuhause in der Mülltonne zu entsorgen, sondern diese einfach in der Kurve aus dem Auto zu werfen zeigt, welche Dreckschweine im Auto unterwegs sind…