Köln – Die Stadt Köln und die Kölner Polizei haben am Montag ihr Sicherheitskonzept für den Karneval vorgestellt.
Nach den Vorfällen in der Silvesternacht sei das Konzept entsprechend angepasst worden, sagte der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies.
So seien unter anderem die Dienstpläne umgestellt worden, um möglichst viele Polizisten im Einsatz zu halten.
Neben verbesserter Ausleuchtung soll zudem an zentralen Orten wie dem Bahnhof und in der Altstadt Videoüberwachung eingesetzt werden.
Mathies wies darauf hin, dass sich in den vergangenen Jahren an den Karnevalstagen etwa 50 Sexualstraftaten in Köln ereignet hätten. Auch in diesem Jahr könnten derartige Vorfälle nicht ausgeschlossen werden.
Im Bezug auf Terrorismus gehe man von einer „abstrakt hohen Gefährdungslage“ aus, konkrete Hinweise auf einen möglichen Anschlag gebe es jedoch nicht.
„Ich vertraue darauf, dass die Kölner Polizei ihre Aufgaben erstklassig wahrnimmt“, betonte die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. (dts Nachrichtenagentur)

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