Sonntag, 27. September 2020

Anti-AfD-Demos in Köln verlaufen „überwiegend friedlich“

22. April 2017 | 5 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Foto: dts Nachrichtenagentur

Foto: dts Nachrichtenagentur

Köln  – In der Kölner Innenstadt haben am Samstag mehr als 10.000 Menschen laut Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies „überwiegend friedlich“ gegen den Bundesparteitag der AfD demonstriert.

Mathies zeigte sich weitgehend zufrieden mit dem Einsatz. Im Vorfeld war mit rund 50.000 Gegendemonstranten gerechnet worden. Am Mittag hatte die Polizei noch von einer „aggressiven Grundstimmung“ berichtet.

Zwei Beamte seien bis zum Mittag bei Zwischenfällen mit Demonstranten verletzt worden, einer von ihnen wurde mit einer Holzlatte geschlagen.

Die Polizei musste zahlreiche AfD-Delegierte, die nicht bereits am Vortag angereist waren, zum Tagungshotel eskortieren. Der Parteitag geht am Sonntag weiter.

Linken-Chefin Katja Kipping bezeichnete die Proteste als „vollen Erfolg“. Sie sprach am Samstag von „über 20.000 Menschen“, die „an verschiedenen Protesten teilgenommen“ hätten.  (dts Nachrichtenagentur)

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5 Kommentare auf "Anti-AfD-Demos in Köln verlaufen „überwiegend friedlich“"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    „überwiegend friedlich“?
    —————————————-

    Ausschreitungen, verletzte Polizisten, brennende Autos, Delegierte unter massivem Polizeischutz!
    Zunächst einmal wurden 50.000 Demonstranten vorhergesagt. In Wirklichkeit waren es etwa 10.000.

    Medial und politisch wird auf allen Kanälen verbreitet, dass der Protest mit „Sternmärschen“ weitgehend friedlich und ohne große Zwischenfälle vonstatten ging und geht. „Narren & Jecken“ gegen die „Rechten“. So wird ein fast „karnevalistischer Protest“ suggeriert.

    Aber das war er beileibe nicht!

    Und das ist die Wahrheit:

    Nur unter massivem Polizeischutz haben die Delegierten des AfD-Bundesparteitags das Tagungshotel in Köln erreicht. Rund um den Veranstaltungsort in der Innenstadt sind Hunderte Demonstranten aufgezogen, die mit Sprechchören, Transparenten, Pfiffen und Blockaden gegen die rechtspopulistischen Politiker protestierten. Dabei kam es immer wieder zu Rangeleien mit der Polizei.

    Fakt: Nur unter massivem Polizeischutz (4.000 Beamte) konnten die demokratisch gewählten Delegierten das Tageshotel erreichen. Immer wieder attackiert von Mitgliedern des sogenannten „Schwarzen Blocks“, also Linksfaschisten-/Extremisten.

    Der Kölner Express schreibt dazu:
    Farbbeutel flogen, Wahlplakate am Rheinufer wurden abgerissen, Bengalos abgefackelt.
    Ein Polizist wurde verletzt, als er einem AfD-Mitglied auf dem Weg ins Maritim zur Hilfe eilte. Ein Chaot hatte versucht, den Mann mit einer Holzlatte zu verprügeln. Der Beamte wurde schließlich selbst getroffen, der Täter konnte fliehen. Ein weiterer Polizist erlitt Verletzungen durch einen Schlag ins Gesicht; der Schläger wurde festgenommen.

    Steine und Flaschen flogen. Scheiben bei der Commerzbank und McDonald’s gingen zur Bruch (…)

    Am Abend teilte eine Polizeisprecherin mit: An zwei Fahrzeugen seien Sachbeschädigungen entdeckt worden. Sie deuten darauf hin, dass die Fahrzeuge angezündet werden sollten.
    Die Polizei war mit Wasserwerfern, Hundertschaften, Spezialkräften, Hundeführern, Polizeipferden, Video-Teams und Helikoptern vor Ort. Angesichts der oben genannten Ausschreitungen von „friedlich & bunt“ zu sprechen ist – salopp gesagt – schon pervers!

    Man stelle sich einmal vor, linke Politiker müssten vor einem rechtsextremistischen Block in dieser Weise geschützt werden, was dann los wäre in dieser Republik!

    So aber schweigen Merkel, Maas & Co. zu diesem unglaublichen Eklat!

    Dabei wurden bei den Gewaltexzessen auch Polizisten verletzt und Autos abgefackelt.

  2. Helmut Hebeisen sagt:

    Soll das ein Aufruf zu Mitgefühl sein ? es zeigt doch eher, wie man die Afd im Ganzen sieht und was dagegen getan wird…..
    Am besten einfach kein Kreuz bei der Afd machen, die bringen politisch absolut nichts und kosten den Steuerzahler nur unnötiges Geld.

  3. Johannes Zwerrfel sagt:

    Mehrheit von 78% finden Störung des AfD Parteitages nicht ok!

    https://www.youtube.com/watch?v=0H7HxBGXs_s&ytbChannel=Politikverdrossener

  4. Johannes Zwerrfel sagt:

    Die zur Neutralität verpflichtete Kölner Oberbürgermeisterin Reker (parteilos!) beweist erneut, dass sie ein eigenartiges Verständnis von Demokratie hat. Zur Erinnerung: Die Gewalt in Köln ging von AfD-Gegnern aus. Von Respekt und Toleranz fehlte jede Spur. Und Vielfalt gilt offensichtlich nur für die Herkunft, nicht aber für andere Meinungen.

    Reker unterstellt der AfD zur Gewalt aufzurufen: „Erst gehen die Parolen spazieren, und dann die Messer. Ich weiß, was das heißt!“
    Das ist unsäglich und sie macht sich juristisch angreifbar.

    Henriette Reker gestern während einer Demo: „Wir alle lassen uns den Mund nicht verbieten. Ich bin stolz auf diese Stadt: Wir heißen die Menschen willkommen, die bei uns Schutz suchen. Es geht um das Fundament unseres Zusammenlebens: Respekt, Toleranz, Vielfalt. Dafür sind wir heute hier!“

    Die AfD heißt auch diejenigen Menschen willkommen, die Schutz benötigen, also echte Flüchtlinge, die aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt werden. Die AfD steht auf dem Boden des Grundgesetzes, wenn sie Wirtschaftsflüchtlinge ablehnt, denen unter dem Deckmantel des Asylgesetzes die grenzenlose Einwanderung mit Hilfe der Regierungskoalition aus CDU und SPD ermöglicht wird.

    Zeit für Fakten. Zeit für die #AfD!

    Quelle: http://www.express.de/26741956

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