
Renate Derenbach pflegt die Pflanzen am Saubrunnen.
Foto: Stadt Kandel
Kandel – Im Mai 2022 mit drei Hochbeeten begonnen, wachsen seitdem nicht nur die Pflanzen in den Beeten, sondern auch die Anzahl der Kümmerer und Pflanzpaten in ganz Kandel. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der bepflanzten Hochbeete im Projekt „Essbare grüne Stadt“ auf insgesamt elf angewachsen.
Der stetige Zuwachs ist nur dank der ehrenamtlichen Pflanzpaten möglich, die die Beete bepflanzen, sich kümmern und sie pflegen. Ein weiterer Partner, ohne den das Projekt nicht funktionieren würde, ist der Bauhof Kandel. Dieser baut die Hochbeete in Eigenleistung zusammen, verpasst den Anstrich und stellt sie auf.
Das Projekt bringt im wahrsten Sinne des Wortes Leben in die Stadt und sorgt zudem für ein schöneres Stadtbild mit Erlebnischarakter: Probieren und ernten ist ausdrücklich erwünscht. Die in den Hochbeeten wachsenden Früchte und Pflanzen stehen für alle zur freien Verfügung.
„Aus gegebenem Anlass noch ein kleiner, aber durchaus wichtiger Hinweis: Ernte macht nur dann Sinn, wenn die Früchte auch reif sind und so geerntet werden, dass die Pflanze auch im nächsten Jahr wieder Früchte tragen kann. Bitte sorgsam mit den Pflanzen umgehen“, bittet die Stadt.
Renate Derenbach engagiert sich mit einem Hochbeet
Im Rahmen des Projekts engagiert sich Renate Derenbach mit einem Hochbeet am Saubrunnen, dass sie selbst bepflanzte. Nun kümmert sie sich um die Bewässerung. Ihr Einsatz ist ein Beispiel für das wachsende Engagement der Bürger in Kandel, die gemeinsam die Stadt grüner machen.
Essbare grüne Stadt Kandel ist ein Gemeinschaftsprojekt und – logisch – je größer die Gemeinschaft, desto grüner wird’s in Kandel. Das Projekt steht allen Kandeler Bürgern offen – bei Interesse einfach anrufen oder E-Mail schrieben an:
Jennifer Tschirner – Citymanagerin Kandel: Tel. 07275-919812 oder jennifer.tschirner@vg-kandel.de
Dominik Hasselwander – Klimaschutzmanager VG Kandel: Tel. 07275-960210 oder Dominik.Hasselwander@vg-kandel.de
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