Sonntag, 22. September 2019

Kaiserslautern: Kimmel: „Integration gelingt nur gemeinschaftlich“

Bürgermeisterin lobt ehrenamtliche Arbeit der Migrationsbeiräte

22. August 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Südwestpfalz und Westpfalz

V,li.: Gerhard Degen (Integrationsbeauftragter Stadt KL), Bürgermeisterin Beate Kimmel, Sofron Spytalimakis (stellvertretender Vorsitzender AGARP), Kreisbeigeordneter Peter Schmidt und Harald Laborenz (Integrationsbeirat Landkreis).
Foto: Stadt Kaiserskautern

Kaiserslautern – Bei der aktuellen Stimmungslage und dem Anwachsen rechtsradikaler, nationalistischer Kräfte im Land ist die Arbeit der Migrationsbeiräte wichtiger denn je, sagte Bürgermeisterin Beate Kimmel (SPD) in ihrer Begrüßungsrede bei der Regionalkonferenz der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in RLP (AGARP) am Mittwoch.

Die Konferenz der AGARP vermittelte einen ersten Einblick in die Arbeit der Migrationsbeiräte im Land und informierte über den Ablauf der am 27. Oktober anstehenden Beiratswahlen. Interessierte erfuhren außerdem, was sie tun müssen, um selbst bei der Wahl als Kandidatin oder Kandidat anzutreten.

Es sei außerordentlich wichtig, dass sich sowohl Migranten als auch Bürger ohne ausländische Wurzeln an der Gestaltung der kommunalen Integrationspolitik beteiligen, so Kimmel. „Denn Integration gelingt nur gemeinschaftlich, in gemeinsamen Anstrengungen, einem offenen Austausch und in gegenseitigem Respekt.“

Ein großes Lob hatte die Bürgermeisterin für die bisherige Arbeit der Migrationsbeiräte: „Räte und Verwaltungen schätzen sie als wichtige, kompetente Ansprechstellen.“ Anerkennung und Dank verdiene insbesondere die ehrenamtliche Tätigkeit aller Beiratsmitglieder.

Als Vertreter des Landkreises nannte Beigeordneter Peter Schmidt die Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis beim Thema Migration als Beispiel für ein gut funktionierendes Miteinander. „Beispiele gelungener Integration sind in der Überzahl, nur leider sind diese der breiten Öffentlichkeit meist nicht bekannt“, so Schmidt. Aus diesem Grund appellierte Bürgermeisterin Kimmel: „Das müssen wir nach außen kommunizieren, damit wir Integration weiterhin erfolgreich gestalten können.“

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