
Eine gute SEO-Analyse ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Ranking.
Foto: Pixabay/EstudioWebDoce/CC0 Creative Commons
Jeder, der sich eine eigene Webseite aufbaut, ist am Anfang voller Enthusiasmus. Nach kurzer Zeit sind die ersten Schritte getätigt, das Projekt steht, die Freunde und Bekannten sind informiert und die ersten Beiträge werden verfasst und die ersten Artikel gelesen.
Der nächste Schritt dreht sich nun um die Gretchenfrage, wie denn die eigene Webseite bekannter gemacht werden kann. Schließlich können potentiell alle Menschen mindestens im deutschsprachigen Raum erreicht werden, die sich für das Seitenthema oder die angebotenen Produkte interessieren.
In der Tat steckt hier ein großes Potential zur Verfügung. Suchmaschinenoptimierung ist die Schlüsseltechnik zur Ausweitung des Leserkreises der eigenen Webpräsenz.
Off-Page-SEO und On-Page-SEO
Suchmaschinenoptimierung (SEO) setzt sich aus zwei Säulen zusammen. Zum einen werden mit SEO alle Maßnahmen zusammengefasst, die auf der Seite direkt stattfinden. In diesem Fall wird von On-Page-SEO gesprochen. Zum anderen gehören zu SEO auch Maßnahmen, die abseits von der eigenen Seite umgesetzt werden. Hier spricht der Experte von Off-Page-SEO.
Beide Maßnahmen bedingen einander und tragen zum Gelingen des Projekts bei. SEO kann also nur dann richtig funktionieren, wenn die wichtigsten Maßnahmen sowohl für On-Page-SEO als auch für Off-Page-SEO getätigt werden.
Content is King
Da es darum geht, die eigene Seite bekannter zu machen, sollte die Seite dem Leser etwas bieten, bevor er auf die Seite gelockt wird. Sie sollte dem Leser einen Mehrwert bieten, das heißt etwas Besonderes, was er so in den Weiten des Internets nicht finden kann.
Gute Inhalte im Internet korrespondieren dabei mit einem attraktiven Lese-Erlebnis. User möchten über Fragen, die sie interessieren, informiert werden und gleichzeitig die Inhalte mit einem gewissen Genuss konsumieren. Folglich geht es bei den Inhalten um qualitativ hochwertige und interessant zubereitete Artikel.
Zur Auflockerung der Artikel bieten sich eingebundene Bilder und Videos an, zur besseres Lesbarkeit genügend Absätze und Zwischenüberschriften. Zwischenüberschriften sind aus SEO-Gründen auch deswegen wichtig, weil hier eingebundene Keywords fast ebenso viel zählen wie Keywords innerhalb der Hauptüberschriften.
Wer auf Zwischenüberschriften verzichtet, beraubt somit den Leser nicht nur um eine bessere Lesbarkeit, sondern sich selbst auch um viel Keyword-Power.
Die Macht der Keywords
Womit wir bei dem nächsten Schlüsselbegriff sind. Keywords (Schlüsselwörter) sind nämlich die Wörter, nach denen die Artikel ausgerichtet sind. Dabei geht es nicht darum, die wichtigsten Begriffe wie eine Gebetsmühle zu wiederholen. Diese Kinderkrankheit des Internets ist längst überwunden und wird als Keyword-Stuffing von Google abgestraft.
Viel eher kommt es bei den Keywords auf das richtige Verhältnis an, in denen die Keywords eingesetzt werden. SEO-Experten schlagen eine Keyword-Dichte von 2 Prozent vor. Zudem erkennt Google heute bereits den semantischen Bezug eines Textes, ist also dazu in der Lage, den Kontext herauszufinden, weswegen unbedingt Synonyme sowie semantische Phrasen (Suchwörter aus mehreren Begriffen) in den Artikel integriert werden sollten.
Auch zählen Keywords am Anfang und in den Überschriften mehr. Im Idealfall sollten sie im ganzen Text verteilt werden, damit Google versteht, dass es im gesamten Artikel um diese Keywords geht und diese entsprechend gewichtet. Der krönende Abschluss eines guten SEO-Artikels ist also ein Keyword am Ende desselben.
Die eigene Seite vernetzen
Bei Off-Page-SEO geht es nun um den Linkaufbau. Je mehr Links gesammelt werden, desto stärker ist für Google das Signal, dass es sich bei der eigenen Webseite um eine relevante und bedeutsame Seite handelt, in denen zu den anvisierten Themen Inhalte stehen, die für den Leser von Belang sind.
Die Folge ist eine Aufwertung der Seite bei Google, die in den Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs) hochgestuft wird. Der Leserkreis wird dadurch signifikant erweitert. Darüber hinaus generieren Links auf die eigene Seite weiteren Traffic. Google gewichtet in diesem Zusammenhang Links von qualitativ hochwertigen und themenähnlichen Seiten höher als Links zum Beispiel auf irgendwelchen Gästebüchern.
Auch eine Präsenz in den sozialen Medien wird von Google berücksichtigt und stellt ein vorzügliches Mittel zur Promotion der eigenen Seite dar.
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