Ja, denkt man vielleicht im ersten Augenblick, denn das traditionelle Osterfest ist nicht mehr fern. Dass kaum noch jemand daran denkt, wie diese Tradition entstanden ist, spielt nicht so eine große Rolle.
Immerhin, das Fest symbolisiert ja noch einen Neubeginn, den Frühling, das Erwachen der Natur. Das eigentliche Ereignis, aus dem christlichen Glauben, die Auferstehung Christi, ist in den Hintergrund gerückt.
Das passiert mit vielen Traditionen, da sich die Glaubensauffassung über Generationen gewandelt hat. Oft ist der Kommerz in den Vordergrund getreten. Das ist einerseits schade, aber andererseits zeigt es ebenso, dass wir offen für Neues sind.
Ideal wäre, wenn wir alles ein bisschen bewusster angehen. Ein guter Anfang wäre, nicht aufgrund der ersten Begeisterung, in einen Kaufrausch zu verfallen. Erst einmal ruhig überlegen, wäre sinnvoller: Brauche ich das wirklich? Habe ich nicht von den letzten Osterfesten noch genügend Dekoration im Keller? Vielleicht sind es sogar wunderschöne handgearbeitete Sachen, noch von den Großeltern, keine Plastikproduktionen aus China?
Wir werden ständig mit neuen Erfindungen konfrontiert, stets zu etwas Neuem verführt, daraus ist eine Wegwerfgesellschaft entstanden. Das können wir ändern, denn es gibt Vieles, was sich lohnt erhalten und gepflegt zu werden.
Ein gutes Beispiel ist versilbertes Besteck aus den 70er Jahren. Damals war es in fast jedem Haushalt zu finden und wer hat nicht zumindest ein Stück von der Oma oder von der Mutter in die Hand gedrückt bekommen oder geerbt. In den meisten Fällen verschwindet es irgendwo im Schrank und läuft dunkel an. Das Putzen ist Vielen zu aufwendig und würde möglicherweise zu viel Zeit in Anspruch nehmen.
Warum Besteck eigentlich versilbert wurde, das fragen sich die wenigsten Besitzer. Kaum jemand weiß, dass es gesund ist, mit Silberbesteck zu essen, da Silber eine desinfizierende Wirkung hat. Wenn das kein Grund ist, es herauszuholen? Die Zeit des Putzens kann übrigens wunderbar zum Entspannen genutzt werden, einfach einmal die Gedanken schweifen lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Ein weiteres, besonders kostbares Erbstück – im Zeitalter der allgemeinen Wohnungsnot in Deutschland – ist ein altes und renovierungsbedürftiges Haus. Die wenigsten Menschen sind aus beruflichen Gründen bereit umzuziehen und die finanzielle Seite spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle.
Eine schwierige Entscheidung, über die es sich jedoch lohnt, eingehend nachzudenken. Vielleicht würde eine Veränderung sogar Vorteile bieten? Leben heißt schließlich Bewegung. Eine Entscheidung, die Sparfenster.de vielleicht etwas einfacher machen kann.
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