Samstag, 17. April 2021

Infratest: SPD im Rekordtief, AfD im Rekordhoch

7. April 2016 | Kategorie: Nachrichten, Politik
Foto: dts Nachrichtenagentur

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Berlin  – Die Volksparteien büßen an Zustimmung ein, die AfD legt zu. Das ist das Ergebnis des neuen „ARD-DeutschlandTrends“, einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen.

In der Sonntagsfrage liegt die Union mit 34 Prozent vorn (-2 Punkte im Vergleich zum Vormonat). Dies ist der niedrigste Wert seit Sommer 2012.

Die SPD kommt auf 21 Prozent (-2), das ist der niedrigste Wert der bisher für die Partei im ARD-Deutschland-Trend gemessen wurde.

Die Linke erreicht 7 Prozent (-2), die Grünen 13 Prozent (+3). Die FDP kommt auf 7 Prozent (+1). Die AfD erreicht mit 14 Prozent (+3) den höchsten Wert für die Partei in der Sonntagsfrage.

SPD-Parteichef Sigmar Gabriel verliert erneut an Zustimmung und erreicht den niedrigsten Zustimmungswert in der aktuellen Legislaturperiode. 39 Prozent der Befragten (-5 Punkte im Vergleich zum Vormonat) sind mit seiner Arbeit zufrieden.

Auf Platz eins der Liste der beliebtesten Politiker liegt Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit 74 Prozent Zustimmung (+ 4).

Ihm folgt Bundespräsident Joachim Gauck mit 73 Prozent Zustimmung (-3 Punkte im Vergleich zu November 2014), Finanzminister Wolfgang Schäuble erreicht 66 Prozent Zustimmung (+/-0 Punkte im Vergleich zum Vormonat).

Es folgt Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 56 Prozent Zustimmung (+2).

Mit der Politik des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann sind 55 Prozent der Befragten zufrieden (+9 Punkte im Vergleich zu Oktober 2013), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kommt auf 45 Prozent Zustimmung (+3 im Vergleich zum Vormonat), Innenminister Thomas de Maizière auf 43 Prozent (+2) und Arbeitsministerin Andrea Nahles auf 40 Prozent (-1).

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer erreicht 38 Prozent Zustimmung (+/-0), FDP-Parteivorsitzender Christian Lindner 32 Prozent (+3) und AfD-Parteivorsitzende Frauke Petry 12 Prozent (+1).

Es wurden von Montag bis Mittwoch über tausend Personen befragt, sie sollen repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland stehen. (dts Nachrichtenagentur)

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