
Start in Hagenbach.
Foto: über F. X. Scherrer
Hagenbach – Unter strahlendem Himmel fand am vergangenen Sonntag der alljährliche Hungermarsch der Indienhilfe statt. Zahlreiche Teilnehmer aus der Region versammelten sich, um gemeinsam für einen guten Zweck zu marschieren und Spenden für die Projekte in Indien zu sammeln.
Gottesdienst und bewegender Reisebericht
Der Tag begann mit einem besonderen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael in Hagenbach. Die Pfarrer Petrie aus Hagenbach und Kolb aus Rülzheim zelebrierten die Messe. Es gab auch überraschenden Besuch: Sabine Müller, die kürzlich mit Franz Xaver Scherrer aus Hagenbach in Indien war, und Alexander Nümann, ein engagierter Förderer der Indienhilfe, reisten extra aus Osnabrück an.
Franz Xaver Scherrer trug seinen bewegenden Reisebericht vor. Ohne konkrete Ortsnamen zu nennen, fasste er die Eindrücke der Indienhilfeprojekte in der Provinz Kalkutta zusammen. Besonders im Fokus standen fröhliche Kinder, die von Pater Franklin und den Priesterinnen und Schwestern betreut werden.
Während der Coronazeit wurden viele Gebäude der Hostels und Schulen renoviert, um den hohen Standards gerecht zu werden. Pater Franklin, der mit stolzen 84 Jahren immer noch aktiv ist, kann sich dank der Unterstützung der jüngeren Priester voll und ganz den Kindern und Spendern widmen.
Vom Gottesdienst in den Bienwald

Foto: über F. X. Scherrer
Nach dem Gottesdienst begaben sich die Teilnehmer auf den Marsch durch den Bienwald. Unterwegs wurde eine Schweigezone zum Thema Frieden eingerichtet – eine Tradition der letzten Jahre. In Büchelberg angekommen, stärkten sich die Marschierer mit dem beliebten Erbseneintopf, bevor es weiter nach Berg ging.
Kaffee, Kuchen und beeindruckende Bilder
In Berg erwartete die Teilnehmer ein vielfältiges Kuchenangebot, das gerne angenommen wurde. Mit frischem Kaffee gestärkt, setzten sie ihre letzte Etappe nach Hagenbach fort. Auch dort hatte ein engagiertes Team Essen und Getränke vorbereitet. Auf einer großen Leinwand wurden eindrucksvolle Bilder von den Indienhilfeprojekten und den Menschen vor Ort gezeigt.
Gutes Ergebnis und Dankbarkeit
Nach der Auswertung der Hungermarschkarten verkündete man am Ende das vorläufige Ergebnis von 36.000 Euro. Doch die Organisatoren rechnen noch mit weiteren 10.000 bis 15.000 Euro, die zusätzlich eingehen könnten. Diese Summe soll dazu beitragen, die Projekte in Indien weiter voranzubringen und den Menschen vor Ort zu helfen.
Alles war übrigens hervorragend organisiert. An allen Stationen sah man aktive Messdiener und Jugendliche, die mit viel Engagement den Hungermarsch begleiteten.
Spendenkonto:
VR Bank Südpfalz DE56 5485 2500 0002 8391 80 oder
Sparkasse Südpfalz DE38 5485 0010 0001 010800
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