Herxheim – Am Dienstag führte der Schwerverkehrskontrolltrupp des Polizeipräsidiums Rheinpfalz zusammen mit der Polizeidirektion Landau zwischen 7 Uhr und 8 Uhr eine Schulbuskontrolle am Pamina Schulzentrum in Herxheim durch.
Insgesamt wurden sieben Schulbusse von acht kontrollierenden Beamten unter die Lupe genommen. Von diesen sieben Fahrzeugen wurden fünf beanstandet, bei zwei Bussen wurde sogar die Weiterfahrt untersagt.
Die Beamten stellten bei ihrer Kontrolle unter anderem abgelaufene Feuerlöscher, fehlende oder unlösbare Nothämmer, nicht mitgeführte Genehmigungen und beschädigte oder nicht vorhandene Motorraumschutzschaltungen fest.
Bei den beiden Schulbussen, denen die Weiterfahrt untersagt wurde, fehlte die Kennzeichnung als Schulbus, die Revisiereinrichtungen waren defekt (Reversiereinrichtungen unterbrechen den Schließvorgang der Türen, wenn Fahrgäste oder Gegenstände zwischen die Schließkanten geraten).
In einem Fall verriegelte die Tür während der Fahrt nicht richtig und stand teilweise halb offen, im anderen Fall schloss die Ausstiegstür mit einem viel zu hohen Druck von gemessenen 480 Newton. Maximal zulässig ist ein Druck von 250 Newton, um Verletzungen beim Einklemmen in der Bustür zu vermeiden.
Weiterhin fehlte zum Teil die vorgeschriebene Erste-Hilfe-Ausrüstung oder war unter Verschluss, der Schlüssel war nicht auffindbar.
Am Telefon erklärte der Halter einer dieser beiden Busse, dass eines der Fahrzeuge jetzt außer Betrieb genommen werde. In allen Fällen wird jedoch der zuständige Landesbetrieb Mobilität über die vorgefundenen Mängel unterrichtet, von dort werden erforderliche Maßnahmen und Bußgelder eingeleitet.
Die Polizei kündigte an, auch zukünftig immer wieder stichpunktartig Schulbuskontrollen durchführen, da der Schutz besonders der „kleinen Verkehrsteilnehmer“ einen hohen Stellenwert habe.
„Gerade die Beförderung von Kindern in Schulbussen birgt nicht unerhebliche Verletzungsgefahren, wenn die gesetzlichen Vorschriften nicht eingehalten werden“, heißt es in einer Mitteilung.
„Auch an die Führer von Kraftfahrzeugen, die Schüler befördern, werden hohe Anforderungen gestellt, ebenso an die Fahrzeuge selbst, in denen die Kinder zur Schule befördert werden.“ (red/pol)
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