
Foto: dts Nachrichtenagentur
Der Aufbau der ständigen Litauen-Brigade der Bundeswehr in Litauen macht Fortschritte. Das teilte ein Sprecher des Heeres dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ im Vorfeld der Reise von Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in das Land am Donnerstag mit.
„Aktuell haben wir zirka 400 Angehörige der Brigade Litauen“, sagte er. „Bis Ende des Jahres werden es insgesamt 500 sein.“
Im Februar 2026 würden die etwa 1.000 Soldaten aus der multinationalen Battlegroup in die Brigade integriert, sodass diese im Februar 2026 auf zirka 1.800 Männer und Frauen und bis Mitte desselben Jahres auf etwa 2.000 anwachsen werde. In der Folge würden die beiden Kampftruppenbataillone – das Panzerbataillon 203 in Augustdorf und das Panzergrenadierbataillon 122 – nach und nach aus Deutschland verlegt, vorausgesetzt, die entsprechende Infrastruktur sei geschaffen.
Bis 2027 sollen rund 4.800 Bundeswehrsoldaten und 200 zivile Mitarbeiter in dem baltischen Staat stationiert werden.
„Das Interesse in der litauischen Bevölkerung ist ungebrochen groß“, sagte der Sprecher. „Die Truppe wird von ganzem Herzen in der Region aufgenommen, mit Schulen, Bildungseinrichtungen, Wohneinrichtungen.“
Der feierliche Aufstellungsappell der Panzerbrigade 45, an der Merz und Pistorius am Donnerstag teilnehmen, sei im Übrigen „ein wichtiger Schritt für uns, weil die Panzerbrigade 45 nicht nur den Beinamen `Litauen` erhalten wird, sondern auch die Fahnenbänder und die Truppenfahne. Damit ist die Brigade dann eine vollwertig aufgestellte Brigade des deutschen Heeres.“ (dts Nachrichtenagentur)

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