
Christine Lambrecht besucht in Rukla/Litauen bei ihrer Auslandsreise die Enhanced Forward Presence Battle Group, am 22. Februar 2022.
Foto: Verteidigungsministerium/Volland
Rukla – Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) will weitere Bundeswehr-Soldaten nach Litauen schicken.
Man müsse in der NATO auch auf Abschreckung setzen, sagte sie am Dienstag beim Besuch der sogenannten „EFP Battlegroup“. Deutschland sei bereit, weitere Kräfte zu Land, auf dem Wasser und in der Luft zur Verstärkung zu entsenden. „Wir sind aber auch weiterhin überzeugt, dass trotz der drastischen Lageentwicklung weiterhin Gespräche geführt werden müssen, um die schreckliche Tragödie eines Krieges mitten in Europa zu verhindern, das muss uns alle leiten“, sagte Lambrecht.
In Rukla informierte sich die Ministerin zunächst bei dem Kommandeur des Deutschen Einsatzkontingents, Oberstleutnant Daniel Andrä, über die Integration der Verstärkungskräfte
in die multinationale Battlegroup, tauschte sich mit ihrem litauischen Amtskollegen über die russische Eskalation aus und sprach mit den deutschen Soldatinnen und Soldaten.

Foto: Verteidigungsministerium/Volland
Der NATO-Kampfverband in Litauen wird seit 2017 mit Truppenteilen rotierend aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden und Norwegen in Litauen bestückt und hat eine Stärke von 1.200 Mann. Der Verband steht unter Führung der Bundeswehr in Rukla, etwa 30 Kilometer von Kaunas entfernt. (dts Nachrichtenagentur/bmvg/red)

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