Sonntag, 27. September 2020

Grüne Landau: „Grüne Welle statt roter Ampeln“

16. April 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau, Politik regional

Dennis Gallinger, Stadtratskandidat Grüne, ist zuständig für Verkehrsfragen.
Foto: Grüne Landau

Landau – „Während das Autofahren nur eine Fortbewegungsart unter vielen ist, wird die Mobilität tausender Fußgänger in der Stadt meist nur am Rande betrachtet.“ meint Dennis Gallinger, Grünen-Stadtratskandidat auf Listenplatz 6.

Es sei erfreulich, dass „auch die SPD nicht länger an der Drückerampel am Alten Messplatz herumstehen will. Uns Grünen scheint es jedoch notwendig, das gesamte Landauer Ampelnetz mit den dazugehörigen Schaltungen umzustellen“, so Gallinger, der bei den Landauer Grünen der Experte für Bus, Rad und Bahn ist.

Lukas Hartmann, Stadtratskandidat auf Listenplatz 2 , setzt sich ebenfalls für einen besseren Verkehrsfluss in der Landauer Innenstadt ein. „Im Moment ist es doch so, dass die Ampelschaltungen für niemanden gut funktionieren.“, meint Hartmann,, „Als Autofahrer steht man auf den Ring- und Zufahrtsstraßen ständig an roten Ampeln. Fußgängerampeln haben an vielen Stellen zu kurze Grünphasen, nicht nur am Alten Messplatz, und für Fahrradfahrer ist das Linkseinordnen dort nicht überall einfach.“

Grüne Welle mit 40 Stundenkilometern

Deshalb wollen die Grünen nun eine Grüne Welle mit 40 km/h. Die niedrigere Fahrgeschwindigkeit erhöhe die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger, reduziere Abgase und Lärm und sorge durch den fließenden Verkehr dafür, dass Autofahrer nicht ständig an roten Ampeln warten müssten, so die beiden Stadtratskandidaten: „Der Verkehr soll fließen und nicht stocken, das nützt letztlich allen.“

Bündnis 90/Die Grünen sei die einzige politische Kraft, die in ihrem Programm für die Kommunalwahl im Mai die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer einfordere, so Hartmann und Gallinger.

„So gehören für uns neben verlängerten Grünphasen an den Fußgängerampeln auch die barrierefreie Umgestaltung von Gehwegen und die Ausweitung von Schrittgeschwindigkeits- und Spielstraßen in der fußläufigen Innenstadt zu den verbesserten Bedingungen der Fußgängermobilität. Die umgestalteten Kreuzungsbereiche Königstraße/Gerberstraße und Martin-Luther-Straße/Ostbahnstraße zeigen beispielhaft, wie Rückbaumaßnahmen zur Entschleunigung des motorisierten Verkehrs und zur Sicherheit für „schwächere“ Verkehrsteilnehmer beitragen können.“   (lh/red)

 

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