
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Die Bundespolizei ist am Mittwoch im Rahmen eines Großeinsatzes in mehreren Bundesländern gegen Schleuser vorgegangen.
Mit mehreren Hundert Beamten seien insgesamt 41 Objekte durchsucht worden, berichtet der RBB. Davon sollen sich alleine 38 in Berlin befinden, hinzu kommen je eines in Potsdam, Spremberg und Sondershausen.
Bei den Durchsuchungen geht es um den Verdacht des gewerbsmäßigen Einschleusens von vietnamesischen Frauen und die Vermittlung von sogenannten Scheinvaterschaften in 36 Fällen. Im Zentrum der Ermittlungen steht laut RBB eine 52-jährige Vietnamesin, die in Berlin lebt.
Die Ermittlungen richten sich außerdem gegen 18 Männer mit deutscher Staatsbürgerschaft und 23 weitere vietnamesische Frauen. Nach Informationen des RBB sollen in die aktuellen Fälle auch mehrere Notare aus dem Raum Berlin verwickelt sein.
Nach Auskunft des Kammergerichts wurden seit 2017 mindestens sechs disziplinarrechtliche Verfahren gegen Berliner Notare wegen missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen durchgeführt.
Die 52-Jährige soll schwangeren Vietnamesinnen Männer mit deutscher Staatsbürgerschaft vermittelt haben, die sich gegen eine Geldzahlung bereit erklärten, die Vaterschaft für die Kinder der Frauen anzuerkennen.
Nach Informationen des RBB soll es sich bei den Männern zum Teil um vorbestrafte Kriminelle handeln, denen Gewalt-, Drogen-, Waffen- und Sexualdelikte vorgeworfen wurden. Nach Erkenntnissen der Bundespolizei erhielten die Männer dafür 3.000 bis 6.000 Euro.
Die vietnamesischen Frauen mussten 5.000 bis 10.000 Euro zahlen. Seit dem Jahr 1993 haben nichteheliche Kinder nach der Vaterschaftsanerkennung durch einen deutschen Staatsbürger einen Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Mütter erhalten als Erziehungsberechtigte ein Aufenthaltsrecht – mindestens bis zum 18. Lebensjahr der Kinder. (dts Nachrichtenagentur)

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