Samstag, 08. Mai 2021

Fehlende Ladesäulen für E-Autos: Scheuer erhöht Druck auf Industrie

27. Januar 2019 | Kategorie: Politik

Symbolbild: dts nachrichtenagentur

Berlin- Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die Automobilhersteller aufgefordert, das Ladesstationen-Netz für Elektroautos zügig auszubauen.

„Wir wollen 100.000 Ladepunkte in den nächsten zwei Jahren aufbauen“, sagte Scheuer der „Bild am Sonntag“. Herstellen müsse diese Ladesäulen aber die Industrie, „die endlich lukrative und alltagstaugliche Lösungen anbieten muss“. Die Hersteller müssten hier auch noch zulegen – schon im eigenen Interesse.

„Ohne Ladestationen wird nämlich auch kein Elektroauto verkauft“, so Scheuer weiter. In Deutschland gibt es derzeit rund 13.000 Ladesäulen für rund 130.000 Elektroautos. (dts Nachrichtenagentur) 

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2 Kommentare auf "Fehlende Ladesäulen für E-Autos: Scheuer erhöht Druck auf Industrie"

  1. Lucifers Friend sagt:

    Diese Aktion ist der Anfang von der Vernichtung des Verbrennungsmotors, der Autoindustrie und damit des wirtschaftlichen Rückgrates Deutschlands. Wäre doch gelacht, wenn man es nicht schaffen würde, mit aller Kraft den Ast abzusägen, auf dem man sitzt. Ein guter Anfang ist schon mal die „Energiewende“ ins Nichts, die Deindustriealisierung folgt auf dem Fuße. Und die Lücken zwischen Wunschdenken und Wirklichkeit stopfen wir mit jeder Menge verbohrter Ideolgie, Propaganda und Reglementierungen.
    Was linksgrünen Demagogen (…) allerdings vollkommen abgeht, ist die Kehrseite, das Zuendedenken einer Sache.
    Fazit: Wir können die Welt nicht retten, in dem wir auf E- Fahrzeuge setzen und die Alten Fahrzeuge in Afrika und Osteuropa weiter Fahren.

  2. alleswirdverstromt sagt:

    Hr. Scheuer, Ihr Forderung grenzt schon an Erpressung. Sie sind wohl auch schon auf den Zug des Verbots für Verbrennungsmotoren eingestiegen, anderes kann man Ihren Worte nicht deuten. Warum muss selbst die Autoindustrie jetzt noch dafür sorgen, dass ein E-Netz für E-Autos aufgebaut und bezahlt werden soll. Es ist doch leicht auszumalen, dass diese Rechnung wieder der Verbraucher als Autokäufer bezahlen wird. Diese ideoligiegetriebe Entwicklung mag verstehen wer will. Es erinnert an die vielen Windräder in unserer See im Norden, denen die Leitungen dazu fehlen, Ihren Strom in den Süden zu transportieren.

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