Dienstag, 30. November 2021

Es geht weiter im „Wohnpark Am Ebenberg“: Zweiter Erschließungsabschnitt in Vorbereitung

4. Mai 2014 | Kategorie: Allgemein, Landau

Alle Büros im „Dienstleistungszentrum am Park“, „DiZaP“ sind inzwischen vermietet.
Foto: Ahme

Landau. Der erste Erschließungsabschnitt für den Wohnpark Am Ebenberg ist bis auf Restarbeiten am Theodor-Heuss-Platz abgeschlossen.

Mehrere Straßenzüge am Rande und im künftigen Gartenschaugelände wurden fertiggestellt. Das Interesse an den Grundstücken ist weiter groß, so dass die Stadt bereits den zweiten Erschließungsabschnitt in Angriff nimmt, freut sich Bürgermeister Thomas Hirsch als Vorsitzender des Verwaltungsrates des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs Landau (EWL), der für die Erschließungsmaßnahmen verantwortlich zeichnet.

Nach den Bombenfunden im Juli 2013 waren aus Sicherheitsgründen die Tiefbauarbeiten an den Straßenzügen auf dem gesamten Areal der ehemaligen Kaserne eingestellt worden. Hebungen, die sehr wahrscheinlich durch das Geothermie-Kraftwerke verursacht wurden, sorgten auch für Verzögerungen. Die Erschließungsanlagen, insbesondere die unterirdischen Anlagen wurden zwischenzeitlich kontrolliert. Es wurden aber keine Schäden an der unterirdischen Infrastruktur festgestellt, so Sascha Reinhard von der Projektabteilung des EWL.

Landauer profitieren

Für den EWL ist die anspruchsvolle Steuerung der Erschließung des neuen Stadtteils mit Straßen und Leitungstrassen ein echtes Großprojekt; Investitionen in Höhe von insgesamt 18 Millionen Euro sind für Straßen- und Kanalbau veranschlagt. Der „Wohnpark Am Ebenberg“ soll auf einer fast 24 Hektar großen Fläche künftig Wohn- und Arbeitsort für rund 2.000 Menschen sein. Neubauten werden in den nächsten Jahren denkmalgeschützte und energetisch sinnvoll sanierte Gebäude der früheren französischen Garnison ergänzen. Einige der alten Kasernengebäude sind bereits umgenutzt: So sind alle Büros im „DiZaP“ vermietet und im Nachbargrundstück haben die Kinder in der Kindertagesstätte „Wilde 13“ das Regiment übernommen.

„Hier zeigt sich welche Dynamik Landesgartenschau 2015 in Gang setzt“, so Bürgermeister Hirsch. Um der Nachfrage gerecht zu werden, ist es notwendig weitere Grundstücke zu erschließen. Dafür wurde eine europaweite Ausschreibung durchgeführt. Der Stadtrat soll bereits am 13. Mai über die Auftragsvergabe entscheiden.

„Was wir für die Landesgartenschau umsetzen, soll nicht nur deren Besucher von der Lebensqualität unserer Stadt überzeugen, sondern in erster Linie dauerhafte Werte für die Bürgerinnen und Bürger schaffen“, sagt Bernhard Eck, Vorstand des EWL. Auch von den neu gestalteten Straßenzügen und Parkplätzen profitieren in erster Linie die Landauer. Dass der EWL parallel dazu auch in der Südstadt betagte Kanäle und Leitungen austauscht ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern dient auch dem Grundwasserschutz und der langfristigen Versorgungssicherheit. – In diesem Zusammenhang sind auch das Fernwärme- und Glasfasernetz erweitert worden. (EWL)

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Ein Kommentar auf "Es geht weiter im „Wohnpark Am Ebenberg“: Zweiter Erschließungsabschnitt in Vorbereitung"

  1. Friedel sagt:

    Ich bin sehr gespannt, wie die „anspruchsvolle Steuerung der Erschließung“ in ein paar Jahren bewertet wird. Ich sehe auf dem Bild zunächst mal ein Haus vor dem 2 Flächen mit unnatürlichen Monokulturen zu sehen sind. Im Vordergrund ist wohl ein Baum, dessen „Schutzpfähle“, oder wie auch immer man die Dinger nennt, geradezu überladen mit Verbotsschildern sind. Am Eingang des Hauses sehe mindestens 20 Briefkästen und nur 3 Parkplätze. Nichts davon erweckt bei mir den Wunsch, dort wohnen zu wollen.

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