Emnid: AfD überholt Grüne in Wählergunst

16. Oktober 2016 | 10 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Die AfD hat die Grünen laut einer Emnid-Umfrage in der Wählergunst überholt.

Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, konnte die AfD konnte um einen Prozentpunkt zulegen und erreicht 13 Prozent.

Die Grünen, in der vergangenen Woche noch gleichauf mit der AfD, verlieren einen Prozentpunkt und kommen auf elf Prozent. Die Union erreicht erneut 32 Prozent, die SPD legt im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zu und steigt auf 24 Prozent.

Die FDP bleibt unverändert bei sechs Prozent. Die Linke büßt einen Zähler ein und sinkt damit auf neun Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfallen wie in der Vorwoche fünf Prozent.

Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 6. und dem 12. Oktober 2.827 Personen befragt. (dts Nachrichtenagentur)

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10 Kommentare auf "Emnid: AfD überholt Grüne in Wählergunst"

  1. Danny G. sagt:

    Wundert mich nicht.. wenn selbst ein Bundespräsident anfängt über Religion zu schwadronieren wenn es um seinen Nachfolger geht. Wenn dann auch keiner aus den“etablierten“ Parteien der Fünfparteiendiktatur Stellung dazu bezieht, dann kann eine AfD nur dazu gewinnen. Nämlich bei den Wählern denen das Deutschland in seiner Form die das Grundgesetz am 24.5.1949 manifestiert hat wichtig ist. Die Politiker, die es ignorieren werden bei der nächsten Wahl staunen.
    Die Wähler, die den kompletten Linksruck in Politik, Medien und Gesellschaft nicht tolerieren, bzw. hinterfragen, haben momentan nur eine Möglichkeit ihr Kreuzchen zu setzen.
    Aber ich sehen absolut keinen in Berlin, der etwas dagegen tut; der wieder richtige Politik macht.
    Stattdessen wird mit allen Geschützen gegen die AfD geschossen, die es gar nicht geben würde, wenn man selbst nicht den komplett falschen Weg eingeschlagen hätte.

  2. Achim Wischnewski sagt:

    Bis zur Bundestagswahl in knapp einem Jahr wird die AfD zur zweitstärksten Partei wachsen.

    Dank Merkel, Pöbelralle Stegner &Co und deren völlig zerstörerischen Politik ist mittelfristig sogar STÄRKSTE PARTEI AfD drin.

    • Achim Wischnewski sagt:

      OK Joe, ich NEHME dich beim Wort:

      Meine Prognose für BTW nächsten Sep ist AfD 22,5 Prozent und somit VOR der SPD als zweitstärkste Partei.
      Merkelseidank!
      😉

      Und dein Tip?

  3. Achim Wischnewski sagt:

    Joe sagte:
    19. Oktober 2016 um 23:39
    ….
    Was sagst du als flammender Anhaenger der AfD eigentlich zur Reichsbuergerbewegung, wenn ich mal kurz ein zusaetzliches Topic anschneiden darf? Frauke findet dieses Phaenomen ja relativ toefte 🙂
    ————————————————–
    So ein Unsinn!
    Das Gegenteil ist richtig:

    Wer AfD-Mitglied werden will kann folgendes in seinem Aufnahme-Antrag lesen:
    https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2014/03/AfD_Aufnahmeantrag_LAY_13-11.pdf

    Hiermit beantrage ich die Aufnahme in die Alternative für Deutschland (AfD). Ich erkenne die politischen Grundsätze und die Satzung der Partei an. Zu den politischen Grundsätzen der Partei zählen insbesondere das Bekenntnis zum freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat und die Bejahung der Grundrechte.
    Hinweis:
    Personen, die Mitglied einer extremistischen Organisation sind, können nicht Mitglied der AfD sein. Als extremistisch gelten insbesondere solche Organisationen, welche in einer vom Bundesvorstand beschlossenen und den Gliederungen übermittelten Unvereinbarkeitsliste aufgeführt sind. Personen, die in der Vergangenheit Mitglied einer extremistischen Organisation waren, können nur Mitglied der AfD werden, wenn sie darüber im Aufnahmeantrag Auskunft geben und der zuständige Landesvorstand sich nach Einzelfallprüfung mit Zweidrittel seiner Mitglieder für die Aufnahme entscheidet.
    ———————-
    Unvereinbarkeitsliste ist über 70 Seiten lang, kann hier zB eingesehen werden:
    http://www.afd-celle.de/downloads/Unvereinbarkeitsliste.pdf

    Dort ist selbstverständlich deine Reichbürgerbewegung auf s.29 und S. 34 aufgeführt.

    Danke Joe, diese ausführliche Liste war mir bisher auch nicht so geläufig.
    Danke fürs Ansprechen.
    Hoffe deine Bedenken sind nun zerstreut?
    😉

    • Achim Wischnewski sagt:

      Lieber Joe,

      wer Unterstellungen behauptet sollte sie belegen.

      • Achim Wischnewski sagt:

        Die Fälle kommen bei Parteineugründungen leider vor.
        Dünne Personaldecke und viele Mandate sind die Ursache.

        Neumitglieder werden seit 1 Jahr intensiv geprüft, deswegen dauern im Moment auch die Aufnahme etwas länger, dass solche Vorkommnisse nicht mehr passieren.
        Die Unvereinbarkeitsliste ist über 70 Seiten lang, kann hier zB eingesehen werden:
        http://www.afd-celle.de/downloads/Unvereinbarkeitsliste.pdf

        Dort ist selbstverständlich deine Reichbürgerbewegung auf s.29 und S. 34 aufgeführt.

        Die linke Huffpost stürzt sich natürlich jetzt genüsslich auf diese Fälle.
        Die Entlassungen bzw Parteiausschlussverfahren zeigen aber, dass die AfD sich von diesen Reichsbürgern distanziert.

      • Erhard Keller sagt:

        Wer sich die vier Verbindungen anschaut, die der „Spiegel“ fix aus seiner großen Rechts-Schublade gezaubert hat, kommt jedoch an einem breiten Grinsen ob der Mickrigkeit der Fälle nicht vorbei. Oder um es mit Homer Simpson zu sagen: „Laaangweilig!“

        „1) Für Aufsehen sorgte im Herbst 2014 der Fall eines Stadtrats aus dem rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach: Rainer Wink, der als Parteiloser für die AfD in das Kommunalparlament eingezogen war, hatte in Briefen an die Oberbürgermeisterin die Existenz der Bundesrepublik infrage gestellt. Der Elektromeister wurde vom Stadtparlament ausgeschlossen, auf Antrag der CDU und auch mit Stimmen aus der AfD.
        2) Im März dieses Jahres sorgte der Fall zweier AfD-Kandidaten im Kreistag des hessischen Hersfeld-Rotenburg für Schlagzeilen. Der eine – Bernd Ebhardt – hatte auf seiner Facebook-Seite auffallend oft auch Texte aus dem Umfeld der „Reichsbürger“-Bewegung verlinkt. Sein Mandat nahm er schließlich nicht an, genau wie der in den Kreistag gewählte Axel von Baumbach. Der Forstassessor hatte sich 2012 zum „Reichsinnenminister“ einer selbst ernannten „kommissarischen Reichsregierung“ ernennen lassen.
        3) Auch der Fall des jüngst ins Berliner Abgeordnetenhaus direkt gewählten AfD-Mitglieds Kay Nerstheimer beschäftigt die Partei. Nicht nur, dass er Mitglied der rechtsextremen „German Defence League“ war, Nerstheimer schrieb noch zu Beginn des Jahres auf Facebook einen Satz, der auch von „Reichsbürgern“ stammen könnte: „Sind die Polithuren der BRD Treuhandgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main völlig Gaga??“ Nerstheimer verzichtete nach Intervention der AfD-Landesspitze auf seine Mitgliedschaft in der AfD-Fraktion, bleibt aber fraktionsloser Abgeordneter. Kürzlich beschloss der AfD-Landesvorstand, beim Landesschiedsgericht Nerstheimers Parteiausschluss zu beantragen.
        4) Der frisch gewählte Fraktionsvize der AfD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Ralph Weber, lud in diesem Jahr als Jura-Professor an der Universität Greifswald einen „Reichsbürger“ zu einem Gastvortrag ein. Laut Studenten warb der Mann dafür, sich alternative Ausweispapiere des Staates Preußen zu besorgen, den die Alliierten 1947 für aufgelöst erklärt haben. Weber erklärte gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, den Mann auf Empfehlung eines Studenten eingeladen zu haben und nichts über dessen Nähe zu den „Reichsbürgern“ gewusst zu haben – auch habe er ihm während der Vorlesung widersprochen und schließlich alle Teilnehmer aufgefordert, den Raum zu verlassen.“

  4. Redaktion sagt:

    Hallo Joe,

    Begründung kommt per Mail 🙂

    LG, die Red.

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