
Foto: dts Nachrichtenagentur
Amsterdam – Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) empfiehlt offiziell die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson. Das wurde am Donnerstag mitgeteilt.
Nach einer gründlichen Bewertung sei der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) einvernehmlich zu dem Schluss gekommen, dass die Daten zum Impfstoff robust seien und die Kriterien für Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität erfüllten.
Es wird der vierte Impfstoff sein, der in der EU zugelassen wird. Nach Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca ist der Wirkstoff von Johnson & Johnson der erste, der nur einmal verimpft werden muss, um die volle Wirkung zu entfalten. Zudem kann er ähnlich wie das Mittel von Astrazeneca lange bei normalen Kühlschranktemperaturen gelagert werden.
Am Nachmittag dann ist der Johnson & Johnson-Impfstoff in der Europäischen Union zugelassen. Die EU-Kommission traf am Donnerstag die formale Entscheidung. „Es kommen sicherere und effektivere Impfstoffe auf den Markt. Wir haben gerade die Verwendung des Impfstoffs von Johnson & Johnson in der EU genehmigt, nachdem die EMA eine positive Bewertung abgegeben hat“, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) am Donnerstagnachmittag auf Twitter.
Es ist der vierte Impfstoff, der in der EU zugelassen wird, wobei der Wirkstoff von Johnson & Johnson der einzige ist, der nur einmal verimpft werden muss, um die volle Wirkung zu entfalten. Zudem kann er ähnlich wie das Mittel von Astrazeneca lange bei normalen Kühlschranktemperaturen gelagert werden. Die EU-Kommission hat bisher 200 Millionen Dosen von Johnson & Johnson bestellt, wovon 55 Millionen im zweiten Quartal geliefert werden sollen. Zuletzt hatte es aber Berichte über mögliche Lieferschwierigkeiten gegeben.
Bislang gibt es erst 5,8 Millionen Menschen in Deutschland, die wenigstens eine Corona-Impfung von den bislang zugelassenen drei Herstellern erhalten haben. Im dritten Quartal sollen weitere 22 Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson kommen, im vierten Quartal noch einmal 4,6 Millionen.
(dts Nachrichtenagentur)

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