Montag, 21. Oktober 2019

Einsturzgefahr gebannt – Abschluss der Sanierungsarbeiten am Eduard-Spranger-Gymnasium

20. Januar 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau

Schulgebäude und Halle des Eduard-Spranger-Gymnasiums (ESG) können nun wieder ohne Risiko benutzt werden. Foto: Bildungsserver

Landau – In den Sommerferien 2011 wurden bei planmäßigen Dacharbeiten bei der Sporthalle des Eduard-Spranger-Gymnasiums (ESG) Bruchschäden im Auflagerbereich der Gasbetonplatte festgestellt.

Wegen der akuten Einsturzgefahr wurde die Halle sofort für die weitere Nutzung gesperrt. Bei weiteren Untersuchungen wurden in der Gymnastikhalle und im dritten Obergeschoss des Schulgebäudes die gleichen Schäden entdeckt, sodass diese Bereiche ebenfalls nicht mehr genutzt werden konnten. Die Sanierungsarbeiten begannen umgehend.

Die durchgeführten Sanierungsarbeiten wurden in drei Bereiche gegliedert. In einem ersten Schritt wurde die Dachkonstruktion der Gymnastikhalle saniert. Im Herbst 2011 konnte diese bereits wieder bespielt werden. Die Kosten hierfür betrugen rund 40.000 Euro.

Anschließend wurde die Sporthalle saniert. Wegen der starken Beschädigung des Gasbetondecke und ihrer besonderen statischen Wirkung im System der Halle konnte diese nicht mehr erhalten bleiben. In den Sommerferien 2012 wurde der deckenseitige Innenausbau der Halle vorgenommen und Ende des Jahres die neue Fensterfassade samt Sonnenschutz eingebaut. Die Kosten für die Dacherneuerungsarbeiten beliefen sich auf etwa 440.000 Euro, der Innenausbau inklusive des Fensteraustausches kostete rund 410.000 Euro.

Im Dezember 2011 begannen schließlich auch die Sanierungsarbeiten im Schulgebäude. Die Dachkonstruktion wurde im gleichen System wie in der Gymnastikhalle ertüchtigt, zudem wurde das dritte Obergeschoss mit einer neuen Akustikdecke versehen und die Schulräume umfassend saniert. Leckagen in der Flachdachabdichtung wurden beseitigt und das Dach wurde nach Energieeinsparverordnung gedämmt.

Für diesen Teil der Sanierung betrugen die Kosten etwa 735.000 Euro. (red/stadt landau)

 

Michael Götz, Werkleiter des zuständigen städtischen Gebäudemanagements erläuterte, dass mit diesen Maßnahmen auch ein positiver Nebeneffekt ergebe: „Durch die Dachdämmung ergibt sich eine witterungsbedingte Energiekostenverringerung für das Jahr 2012 von 112 Megawattstunden Heizenergie!“ Dies entspreche, so Götz, einer Kostenersparnis von rund 9.000 Euro und verringere die Kohlendioxidbelastung um rund 11.800 Kubikmeter.

 

Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer: „Mit insgesamt rund 1,6 Millionen Euro wurde nicht nur in Sanierungsmaßnahmen investiert sondern aktiv Bildungspolitik betrieben. Der Schulstandort Landau hat nicht zuletzt durch diese Maßnahmen an Qualität gewonnen!“

 

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