
Kaum von der Realtität zu unterscheiden: Die Simulation eines schweren Unfalls.
Fotos: Böttcher
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Büchelberg – Mittlerweile zum sechsten mal fand am Samstag in und um Büchelberg die jährliche Fortbildung für die Azubis der DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH statt.
Die 13 Rettungsassistenten im Praktikum (RaiP) kommen aus den sechs Lehrrettungswachen Zweibrücken, Pirmasens, Rodalben, Germersheim, Kandel und Landau. Insgesamt betreibt das DRK in der Südpfalz acht Lehrrettungswachen und sechs weitere Rettungswachen oder Notarztstandorte.
Die Auszubildenden durchlaufen im Rahmen ihrer Ausbildung mehrere Stationen. Nach einem theoretischen Schuljahr auf einer staatlich anerkannten Schule und dem Staatsexamen müssen die RAiP ein sogenanntes Anerkennungsjahr auf einer Lehrrettungswache absolvieren.
In dessen Verlauf sind bestimmte Fortbildungsstunden festgeschrieben. Die RAiP-Übung in Büchelberg ist Bestandteil dieser Fortbildungsstunden.
In diesem Jahr ging es um die Versorgung von mehreren Patienten, die bei einem Gebäudebrand verletzt wurden. Am Mittag wurde ein schwerer Verkehrsunfall simuliert, bei dem mehrere Personen eingeklemmt wurden.
„Funktionieren kann das nur, weil die Feuerwehr Büchelberg Hauptorganisator dieser Veranstaltung ist“, so Mitorganisator Michael Böttcher.
Durch Pyrotechnik wird die Schule mit Rauch umhüllt, Fahrzeuge brennen, die Angehörigen der Feuerwehr Büchelberg präparieren die Szenerie teilweise mehrere Tage zuvor.
Aber auch die Feuerwehren aus Wörth, Schaidt und Scheibenhardt tragen zum gelingen der Übung bei, in dem sie mit Fahrzeugen und Personal mitwirken.
In diesem Jahr wurde durch die Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK, die bei größeren Schadenslagen einen Behandlungsplatz betreiben kann, eine kleine Zeltstadt errichtet, die am Gerätehaus in Büchelberg die Zielklinik für die simulierten Patienten darstellte.
Auch die Polizeiinspektion in Wörth nahm mit einem Streifenwagen teil.
Ziel der Fortbildung ist es, einen realistischen Ablauf eines Einsatzes mit allen Beteiligten durchzuführen – von der Alarmierung bis zur Klinikübergabe. (mb/red)

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