
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) befürchtet eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal 2022.
„Die wirtschaftliche Erholung 2021 war enttäuschend, auch weil es noch immer nicht gelungen ist, die Pandemie in den Griff zu bekommen“, sagte Marcel Fratzscher der „Rheinischen Post“.
„Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer prekären Situation, sie ist wohl im vierten Quartal geschrumpft und könnte auch jetzt im ersten Quartal schrumpfen, wenn die Inzidenzzahlen sich weiter so entwickeln und viele Menschen in den Krankenstand oder in die Quarantäne zwingen“, warnte Fratzscher.
„Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass die Bundesregierung 2023 wieder die Schuldenbremse wird einhalten können“, so der Top-Ökonom. (dts Nachrichtenagentur)

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