
Schlange stehen vor Supermarkt.
Foto: dts nachrichtenagentur
Berlin – Die Innenministerien der Bundesländer haben sich zufrieden darüber geäußert, dass der größte Teil der deutschen Bevölkerung sich an die Ausgangsbeschränkungen und das Kontaktverbot in der Coronakrise hält.
Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf eine eigene Umfrage unter den 16 Bundesländern. „Die allermeisten Menschen halten sich an die Regeln, das zeigen die Zahlen“, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) der Zeitung.
Seit dem 25. März musste die nordrhein-westfälische-Polizei gegen etwa 15.500 Menschen Maßnahmen ergreifen. „Das ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung des Landes wahrlich nicht viel. Aber ein sonniges Osterwochenende hat natürlich seinen besonderen Reiz.
Ich appelliere deshalb an die Menschen, weiterzumachen wie bisher, die Regeln zu befolgen und sich in Geduld zu üben“, so der CDU-Politiker weiter. Je länger dies dauere, „desto lästiger ist das natürlich für die Menschen.
Ja, es gibt unschöne Sachen und es gibt Unbelehrbare, die meinen, mit Sicherheitspersonal, Ordnungsbehörden oder auch Polizistinnen und Polizisten streiten zu müssen“, sagte Reul. Hier greife man „hart durch“. Die Folgen seien „Anzeigen, empfindliche Bußgelder und wenn nötig auch Ingewahrsamnahmen.
Die Mehrheit der Menschen begreift, dass das sein muss. Die anderen muss man halt zum Begreifen zwingen“, so der nordrhein-westfälische Innenminister. In Nordrhein-Westfalen habe es seit dem 25. März 4600 Ordnungswidrigkeiten und 260 Strafanzeigen gegeben, berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums.
Vergleichsweise hohe Zahlen melde Bayerns Innenministerium: Seit dem 21. März habe die dortige Polizei etwa 490.000 Kontrollen durchgeführt, bei der Überwachung der Ausgangsbeschränkung wurden circa 60.000 Verstöße festgestellt, berichtet die Zeitung weiter.
In Baden-Württemberg hätten Beamte 79.000 Personen und 12.100 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei sei es zur Feststellung von 10.595 Verstößen gekommen. (dts Nachrichtenagentur)

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