Dienstag, 25. September 2018

Antisemitischer Übergriff in Bonn: Reul bittet Opfer um Verzeihung

12. Juli 2018 | 3 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Herbert Reul
Foto: dts Nachrichtenagentur

Bonn  – Nach einem antisemitischen Übergriff in Bonn hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) die Tat verurteilt und sich für offensichtliche Polizei-Fehler entschuldigt.

Am Mittwochnachmittag war ein Kippa tragender israelischer Philosophie-Professor aus der US-Stadt Baltimore im Bonner Hofgarten offenbar von einem arabischstämmigen Mann attackiert worden. Bei einer anschließenden Verfolgungsjagd nahm die alarmierte Polizei jedoch das 50-jährige jüdische Opfer fest und schlug ihm dabei laut Mitteilung des Bonner Präsidiums auch ins Gesicht.

„Die antisemitische Straftat ist abscheulich. Wir werden nicht zulassen, dass in Deutschland wieder Hatz auf Juden gemacht wird“, sagte Reul der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Zudem sei es offenbar zu einem „verhängnisvollen Missverständnis“ der Polizei gekommen, für das er in einem Telefonat mit dem Opfer am Donnerstagmorgen um Entschuldigung gebeten habe, so Reul weiter.

Reul kündigte an, eine Untersuchung des Vorgangs durch die Kölner Polizei eingeleitet zu haben. „Es wird neutral ermittelt, ob in diesem Fall angemessen gehandelt wurde“, sagte Reul. (dts Nachrichtenagentur)

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3 Kommentare auf "Antisemitischer Übergriff in Bonn: Reul bittet Opfer um Verzeihung"

  1. Aufgewachte sagt:

    Vermutlich ist die Polizei schon dermaßen von unseren Politikern indoktriniert, dass sie stets die Araber schützt. Nun war das Opfer ein jüdischer Professor und kein christlicher, so dass Erklärungen notwendig werden. Aber die Verunsicherung ist gewollt in unserem Land.

  2. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Ein Vorfall der den Zustand dieses Landes ausgezeichnet wiederspiegelt:
    Juden werden auf offener Straße angepöbelt und geschlagen. Die Täter sind häufig nicht integrierbare Menschen die man massenweise ins Land hereinlässt. Und die Polizei geht gegen die vor, die sich wehren und schützt die Gewalttäter …

  3. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Dieser Vorfall ist bezeichnend für die gegenwärtige Lage in Deutschland:

    Juden werden ungeniert in aller Öffentlichkeit angegriffen. Täter sind nicht integrierbare Menschen die hier nicht hergehören. Die Polizei geht gegen das Opfer vor. Nach kurzer Zeit ist der Täter wieder frei.

    Zu guter letzt: Wäre ein Deutscher das Opfer gewesen, hätten wird von diesem Vorfall gar nichts erfahren …

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