Christian Baldauf MdL und Bezirksvorsitzender des CDU-Bezirksverbands Rheinhessen-Pfalz, will nicht für den Bundestag kandidieren. Er gibt aus diesem Grund eine Erklärung ab:
„Ende September hat meine Kollegin, Frau Prof. Dr. Maria Böhmer, erklärt, bei der Bundes-
tagswahl 2017 nicht mehr für den Bundestagswahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal/nördlicher
Rhein-Pfalz-Kreis zu kandidieren.
Für mich ist es eine Ehre, nun gefragt worden zu sein, ob ich die Nachfolge von Maria
Böhmer antreten will. Und ich bin dankbar für das Vertrauen, das in mich gesetzt wird.
Ich habe mir in den letzten Tagen sehr reiflich überlegt, ob ich in die Bundespolitik wechseln
will. Dies insbesondere auch nach meinem politischen Selbstverständnis, Vertreter der
Interessen meiner Wählerinnen und Wähler zu sein und dies bleiben zu wollen: Werde ich
dem eher auf Landes – oder auf Bundesebene gerecht?
Meine enge Verbindung zu meiner Heimat hat es mir in den letzten Jahren ermöglicht, die
tatsächlichen Probleme der Bürger vor Ort in Rheinland-Pfalz aufzunehmen
und auch konkret etwas umzusetzen.
Und das genau ist es, was ich wirklich will: Die Lebens – und Arbeitsbedingungen für die
Menschen hier in meiner unmittelbaren Heimat, vor Ort zu verbessern. Dafür bin ich immer
angetreten, das ist auch meine Motivation, Politik zu machen.
Erst im März haben mir die Wähler meines Wahlkreises in großer Zahl ihr
Vertrauen ausgesprochen. Natürlich gehört dazu auch das Vertrauen, meine ganze Kraft,
meine Ideen und Anregungen in Mainz und nicht nach kurzer Zeit in Berlin einzubringen.
Dabei gilt: Auch hier im Land als Oppositionspolitiker geht es mir nicht nur darum, nur die
Fehler und Nachlässigkeiten der jeweiligen Regierung zu kritisieren. Auch eine Opposition
kann eine gute und lösungsorientierte Politik machen.
Die Menschen erwarten von ihren Politikern – egal, ob auf kommunaler, Landes- oder
Bundesebene -, dass diese das Land voranbringen, Probleme erkennen und beseitigen,
Sorgen und Ängste ernst nehmen und vor allem auch zuhören, um die richtigen Maßnahmen
zu ergreifen. Ich möchte dies auf Landesebene unter Einbeziehung der kommunalen Ebene
tun.
Auch weiterhin – hier vor Ort in meinem Heimatland für mein Heimatland. Deshalb bleibe ich
hier und gehe nicht nach Berlin.“ (red)

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