Berlin – Union und SPD wollen für den Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung eine Obergrenze von 20,0 Prozent bis zum Jahr 2025 festschreiben.
Eine entsprechende Einigung sei in den Koalitionsverhandlungen erzielt worden, berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ unter Berufung auf Verhandlungskreise.
Aktuell liegt der Beitragssatz bei 18,6 Prozent. Für die geplante Ausweitung der Mütterrente, für die jährliche Mehrausgaben von etwa 3,4 Milliarden Euro erwartet werden, soll es den Angaben zufolge „keine zusätzlichen Steuermittel“ geben – was im Ergebnis eine Finanzierung aus Beitragsmittel und den Rücklagen der Rentenversicherung bedeutet.
Ferner wurde vereinbart, dass Bezieher der geplanten Grundrente für langjährige Geringverdiener in ihrer bisherigen Wohnung bleiben können und nicht nach der Bedürftigkeitsprüfung zum Umzug in eine kleinere verpflichtet werden.
Laut aktueller Prognose der Bundesregierung wird der Beitragssatz bis 2022 unverändert auf dem aktuellen Stand von 18,6 Prozent bleiben. Bis 2025 wird mit einem Anstieg auf 20,1 Prozent gerechnet. Im Jahr 2031 würden bereits 21,9 Prozent fällig. (dts Nachrichtenagentur)

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